Samstag, 12. Januar 2013

eine Deutschlandreise - Teil 1

Am 12.12.2012 gings los. Dank guter Organisation und Vorbereitungen haben wir die Abfahrt puenktlich kurz nach 9.00 h geschafft. Die Tage vorher hatte es wie verrueckt geschneit und ich hatte schon ein bisschen Bammel vor der Fahrt. Aber - wenn Engel reise.......... es schneite nicht mehr, die Strassen waren frei und der Verkehr hielt sich in Grenzen - wie meistens hier in der Gegend.
In der Nähe von Granlund, irgendwo an der E4, haben wir dann unsere erste Pause gemacht.

Unterwegs auf der E4 - wie man sieht, man sieht nix :-)

Pause mit Aussicht auf LKW´s
Das war zwar nicht unsere letzte aber da nix dolles passierte unterwegs, waren wir so gegen 19.00 h in Trelleborg. Dort uebernachteten wir im uns schon bekannten Vandrarhem.

Trelleborg - weihnachtlich geschmueckt.

Da wir noch ein bisschen von unserem Essen hatten (vor allem harte Eier ;-)) sind wir nur noch in den Ort und haben uns auf den letzten Pick Mayonaise besorgt und was zum Trinken. Nach diesem Spaziergang, dem Abendbrot und einer schönen heissen Dusche haben wir es uns in den Betten bequem gemacht und geschlafen. Die Fähre sollte am nächsten Morgen um 7.30 h losgehen. Und laut TT Line muss man 1 Stunde vor Abfahrt im Fährhafen sein.
Der Wecker klingelte uns zeitig aus dem Bett. Nach einer kleinen Katzenwäsche sind wir dann auch rechtzeitig am Fährhafen angekommen. Saukalt!!  Der Wind von der Ostsee pfiff ganz schön und wir freuten uns auf unser Fruehstueck an Bord.

Warten aufs "einschiffen"

Fruehstueck - leider ein bisschen sehr einfach :( aber wir sind satt geworden.
Ein Buch vor der Nase und ab und zu was trinken, so haben wir die 6 Stunden Ueberfahrt gut ueberstanden. Das Schiff hatte eine ruhige Fahrt und gegen 14.00 h konnten wir in Richtung Berlin losfahren.
Unseren TomTom haben wir schon länger nicht (um genau zu sein, seit 10 Jahren noch niee!!) uppdaten lassen. Und rund um Berlin wird ja nicht nur am Flughafen gebaut, nein auch Autobahnen werden erneuert, verbreitert und verknotet. Und so haben wir in einem grossen Bogen endlich nach Ahrensfelde, zu Barbara und Ralph, gefunden.
Dort wurden wir schon erwartet und nachdem wir unseren Krempel nach oben geschuftet hatten (wer eine Reise tut, der muss ordentlich bekleidet sein *gggg) haben wir bei Kaffee und Kuchen erst mal entspannt und viel erzählt.
Meine liebe Barbara hatte ein schönes Programm fuer uns bereit. Am folgenden Tag - Freitag 14.12. - sind wir mit der S-Bahn in die "grosse Stadt". Dort haben wir uns mit Ralph getroffen und dann gemeinsam den Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt erforscht. Natuerlich nicht ohne die eine oder andere Leckerei zu geniessen.



Der Baum ist ueber 20 m hoch und ECHT. Wurde von einem Villenbesitzer gespendet. Der brauchte Licht in seinem Park ;-)

Zum Gendarmenmarkt gehört ein Gendarm!!

Dicke Backen - lecker Bratwurst!
Einige Buden weiter gabs noch Reibekuchen und später natuerlich den nicht wegzudenkenden "Gluehwein". Gesättigt und gluecklich haben wir dann den Heimweg angetreten.
Jeden Morgen wurden wir mit leckerem Fruehstueck bewirtet und konnten endlich mal nach Herzenslust miteinander quatschen. Am Samstag haben wir lecker gekocht. In gemuetlicher Runde haben wir gegessen und uns wunderbar unterhalten. Der Sonntag war dann mal fuer Kino reserviert. Haben wir schon ewig nicht mehr gehabt. Bisher waren unsere Sprachkenntnisse in Schweden noch nicht soweit aber das werden wir wohl in den nächsten Wochen auch mal wagen. Auf jeden Fall wollte ich sehr gerne "Hobbit" sehen.
Wouw - was fuer ein Erlebnis.
In 3 D!!!!
Der Film - naja - sehr laut und viel Geschlachte. Wer das Buch gelesen hat, wird von manchen Szenen ueberrascht sein. Aber das 3D Erlebnis ist so was schon mal wert.
Und so gingen die schönen Tage bei Barbara und Ralph schnell vorbei. Aber, wir sehen uns ja baaald wieder ;-)

Am Montag haben wir unseren Wohnsitz dann nur ein paar Kilometerchen verlegt. Nach Bernau, zu Betty und Klaus gings als nächstes. Auch die Beiden hatten schon ein Programm fuer uns im Angebot. Gleich am Nachmittag sind wir wieder in die grosse Stadt und um 17.00 h gings los, mit einem grossen Bus durch das wunderbar, weihnachtlich beleuchtete Berlin.
Also wer bis dahin den Satz "Berlin ist eine Reise wert" noch nicht verstanden hatte, der wusste spätestens hier, was den Dichter zu dieser Aussage verleitet hatte. Die Fahrt dauerte ca. 3 Stunden und fuehrte mitten durch Berlin. Mehrere Weihnachtsmärkte konnten wir im vorbeifahren bestaunen, "Unter den Linden" und der herrlich beleuchteten "Potsdamer Platz" waren nur zwei der fantastischen Ausblicke. Die grossen Strassen entlang auch durchs Regierungsviertel fuehrte die Strecke, die auch fortwährend von der sehr sachkundigen Stadtfuehrerin erläutert wurde.
Die Fotos sind ein bisschen schwach geraten. Die besten "Fotoplätze" im Obergeschoss des Busses waren leider schon besetzt :( 

In der S-Bahn "jibbts Musike"


Bettz, Lisa und Klaus!!











Und zum guten Schluss: Ein lecker Tässchen Gluehwein!!

Wir schliefen sehr gut in der von Klaus und Betty bestellten Unterkunft. Um halb neun gabs Fruehstueck bei den Beiden und danach gingsin ein schönes Gartenzenter. Ich wollte mir gerne mal richtige Tannenbäume anschauen, die ich dann vielleicht hier in Schweden anpflanzen könnte. Die Tannenbäume haben wir uns angesehen aber diese Vogelhäuser werden vielleicht demnächst hier in Produktion gehen. Die haben uns sehr gut gefallen und regten uns zum Nachmachen an.





Zuhause wieder angekommen sind wir in Bernau in einem sehr schönen Restaurant eingekehrt. "Leiterwagen"
hiess es und hatte eine sehr schöne Speisekarte. Und ne tolle Idee!! Wenn zwei das Gleiche essen, muss nur einer bezahlen. Da waren wir uns schnell einig und haben uns was schönes bestellt. Und mussten tatsächlich nur fuer zwei Personen bezahlen - Danke hier nochmal an Klaus und Betty!!!!! Im interessanten Ambiente, gleich neben einer sehr schönen, an der Decke hängenden Weihnachtspyramide mit echten Kerzen, konnten wir unser Mahl geniessen (leider keine Bilder gemacht :(
Mit Rotwein und lustigen Gesprächen endete dann unser Abend am "heimischen Herd". Am nächsten Morgen hiess es dann wieder Abschied nehmen. Auf zur nächsten Etappe!!

Dienstag, 11. Dezember 2012

...morgen geht es los!

Morgen gehts los nach Deutschland. Wir haben uns entschlossen - schon ein bisschen länger, wie der geneigte Leser sicherlich  erinnert - ueber Weihnachten und Silvester nach Deutschland zu reisen. Kinder, Geschwister, Verwandte und liebe Freunde besuchen und wiedersehen.
Warum im Winter?? Der Fruehling ist zu kurz um zu verreisen, der Sommer ist zu schön und der Herbst ist zu arbeitsreich. Der Winter dauert lange genug um hier die weisse Pracht vor und nach einer Reise zu geniessen. Und darum im Winter.

Und Winter haben wir nun richtig. Aber mal der Reihe nach.

Der Auftritt des Gospelchors Söderhamn bei Erikshjälpen war total schön und lustig. Hier seht ihr eine kleine Auswahl an Bekleidungen, alles "second hand" und von Laien vorgefuhert :-)
Wir konnten uns schon Wochen vorher unsere Kleidung aussuchen gehen und zusammenstellen. Dabei ist leider ein kleines Unglueck passiert. Mein allerneustes und schönes Smartphone ist mir aus meiner Jackentasche gefallen und auf den Betonboden gestuerzt :(((  Dabei ist der Bildschirm zerbrochen *ahhhh. Ich habe es gleich zur Reperatur gebracht und musste 4 (in Worten: vier) Wochen darauf warten *grrrrr und ausserdem war es kein billiger Spass :-(
Trotz allem habe auch ich Spass an unserem "Auftritt" gehabt.

Samuel in einer Cowboy Ausstattung

"Mademoiselle" im gemusterten Cocktailkleid mit gruenem Schal und dem "must have" der Saison - die Muetze !!
Marita in einem chinesischen Seidenkleid sowie einem Mantel aus "Nerz"

Ola oder ist es einer der Bluesbrothers??

Der Anzug scheint ein bisschen kurze Ärmel zu haben, der Hut passt!!

Das ist der andere "blue(s)brother" oder besser "redbrother"

Unsere Chorleiterin Lena in einem sehr gewagten Lederoutfit  :-()  

 Alles war toll organisiert und wir kamen uns alle wie richtige Mannequins vor. Auch das folgende Konzert war ein voller Erfolg. Alle hatten grossen Spass.

Die nächsten Tage liefen ganz normal. In der Schule ging es voran. Bei Hamid und Anna konnte Ralf weiterhin gut helfen. Ich wartete sehnsuchtsvoll auf mein Smartphone. Ach ja - in Gävle habe ich zwischenzeitlich meine ID Kort abgeholt. Das habe ich mit einer Freundin gemacht, Kotchapan! Sie ist Thailänderin. Wir haben uns im Sprachunterricht kennen gelernt und machen ab und zu was zusammen.

Ralf und ich besuchten einige Julmarknader (Weihnachtsmärkte). Die gibts in der Vorweihnachtszeit ueberall, man muss nur aufmerksam in die Zeitung schauen und sich umhören.
Am 28. November fing es dann an zu schneien. Die Zeitungen hier hatten vorher schon sehr reisserisch angekuendigt "jetzt kommt die Schneekanone aus Russland". Na ja - haben wir gedacht, wird schon werden. Aber das hatten wir nicht gekannt. Es schneite ununterbrochen fast 3 Tage lang. Dann hörte es ein bisschen auf und dann gings weiter. Wir hatten uns zum Julbord verabredet in Skärså bei der "Albertina". Das mussten wir leider canceln. Der Weg dorthin war an dem Abend nicht befahrbar. Mittlerweile scheint sich die Lage ein bisschen beruhigt zu haben - gerade schneit es mal wieder. Es liegen nun ca. 100 cm. Der ist mittlerweile auch schon komprimiert. Nach den 3 Tagen waren es an die 120 - 150 cm!!  Da waren selbst die Schweden also unsere Nachbarn) erstaunt. Und da ging auch hier teilweise nix mehr. Busverkehr wurde eingestellt und im Radio wurden die Leute aufgefordert, nicht unnötig mit dem Auto los zu fahren. Letztendlich klappt ja der Winterdienst hier in Schweden ganz gut und auch die, die mit den Autos unterwegs sind, benehmen sich grösstenteils ordentlich :-) Und unser Erik räumt unseren Vorplatz, so dass wir keine Probleme hatten.
Hier ein paar Winterimpressionen - fuer die, denen ich nicht schon per Email oder ueber WhatsApp Ansichten geschickt habe.
Das Vogelhaus nach der ersten Ladung Schnee

Besuch von einem kleinen Schwarm Schwanzmeisen

Unser Balkon

Das schweizer Wohnmobil ist nun ein Schneemobil

Das Vogelhaus war nach der zweiten Ladung Schnee umgekippt und musste wieder aufgerichtet werden.



Die Katzen sind jetzt sehr häuslich ;-)  Haben gar keine Lust mehr raus zu gehen und liegen immer irgendwo im Haus rum oder manchmal auch auf Ralf.



Erik beim Räumen

Unsere Schweizer Freunde, Andreas und Silvia, sind ja nun schon länger wieder in der Schweiz und wir schauen einmal pro Monat bei deren Häuschen nach dem Rechten. Das war am 9. Dezember.
RV 50 in Richtung Söderhamn, auf dem Weg zur E4

Der Weg zum Zählerkasten am Häuschen unserer Freunde muss freigeschaufelt werden.
An der Ostsee

Auf dem Weg zurueck von Långvind


Damit wir es immer schön warm im Haus haben, wurden noch mal Pellets gekauft. Die holen wir jetzt immer selber.
Das Pelletslager in Vågbro

Rueckwärts ranfahren zum Aufladen....

...unterwegs noch mal kontrollieren und siehe da, fast hätten wir "Verlust" gehabt.
Der Wagen war also voll und auch der kleine Anhänger. Und im letzten Rondell - beim E-Center - zieht uns das Hängerchen quer *ahhhhhh  ein komisches Gefuehl. Und das, obwohl Ralf wirklich sehr vorsichtig gefahren war. Die nachfolgenden Fahrzeuge hatten guten Abstand gehalten und wir konnten mit eigener Kraft (ich habe ein bisschen geschoben!!!!) wieder in die richtige Richtung fahren ;-))


In der Schule habe ich die "nationell prov" gemacht (sowas wie eine Abschlusspruefung eines Lehrabschnittes) - etwas vorgezogen, da wir ja nach D fahren!! Ich habe ein ganz gutes Gefuehl. Meine Lehrerin eigentlich auch, es könnte aber sein, dass ich am schriftlichen noch arbeiten muss. Ich werde jedoch nicht weiter zur Schule "fahren" sonder "auf Distanz lernen". Das bedeutet, dass ich per Email Aufgaben bekomme, diese erledigen und wieder zum Lehrer schicken muss. OK - das kann mir gefallen :-)

Dies wird der letzte Eintrag fuer dieses Jahr werden. Viele, die hier lesen, werden wir in Deutschland treffen aber nicht alle - dafuer ist die Zeit einfach zu knapp und ein bisschen geniessen wollen wir es ja auch.

Auf diesem Wege wuensche ich allen Lesern ein wunderschönes und friedliches Weihnachtsfest und fuer das neue Jahr Glueck, Gesundheit und Zufriedenheit.









Sonntag, 11. November 2012

Wer hat an der Uhr gedreht.......

.....ist es wirklich schon so spät???  Manno - wie die Zeit vergeht.

Jeden Tag zur Schule und dann die täglichen Aufgaben erledigen. Ausserdem gehts ja jetzt mit Riesenschritten auf unsere Deutschlandreise zu und das muss gut organisiert sein. Ausserdem Gospelsingen und die Probeabende, Freunde besuchen, Holz klein machen und nun backen und die guten Sachen zubereiten, die ich zu Weihnachten mit nach Deutschland nehmen will.
Der Garten ist nun endlich bereit fuer den Winter. Der Schnee ist noch mal verschwunden und wir konnten das Gewächshaus leeren.

Ja ja - es hat bereits zwei Winterversuche gegeben. Den ersten haben wir nicht so ernst genommen aber der zweite!!!! Da sah es beinahe so aus, als wenn  es nun bis ins neue Jahr so bleiben wollte. Aber - erstens kommt es ander, zweitens als man denkt.

Im Oktober hatte ich zwei Gospelchor Auftritte. Der Gospelchor Gävle und wir, Söderhamns Gospelchor, haben einige Stuecke den ganzen Samstag eingeuebt und hatten den ersten Auftritt - alle zusammen - in Ljusne (dort habe ich den Gospelchor im vergangenen Jahr das erste Mal gehört und gesehen!!!) und am nächsten Tag in Gävle in der Betlehems Kyrka, einer modernen, hellen Kirche. Ein fantastisches Erlebnis. Wir waren an die 100 Leute im Chor und Stefan, der Chorleiter von Gävle, hat mit uns zusammen ein Stueck von U2 gesungen "In the name of love" das war sooooo toll.



Bei dieser Gelegenheit habe ich auch erfahren, dass im Februar nächsten Jahres ein Gospelfestival in Gävle stattfindet. Nach kurzem Ueberlegen habe ich mich - mit vielen anderen aus meinem Chor - dort angemeldet. Es beginnt Freitagabends und geht bis Sonntag. Es ist eine Art Gospelchorseminar - ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon drauf.  Ich habe dort mittlerweile auch ein paar nette Bekanntschaften gemacht. Am Anfang hatte ich ja ein bisschen Schwierigkeiten und war etwas gehemmt (ja ja - ich weiss, hier gibt es ein paar Leute, die jetzt verwundert gucken). Aber das scheint wohl auf Gegenseitigkeit beruht zu haben. Jetzt habe ich erfahren, dass die Frauen auch nicht so recht wussten, was und wie sie mit mir reden sollten. Dann hat sich aber heraus gestellt (fuer sie und mich), dass wir uns sehr gut verständigen können und nun ist es besser als ich je gedacht hatte. Darueber freue ich mich auch sehr.

Der erste Schnee ueberraschte uns am 25. Oktober.


Oh nein - haben wir nur gedacht. Viiiieeeeel zu frueh. Die Blätter vom Ahorn lagen noch auf dem Rasen und die wollten wir noch abkratzen, bevor der Schnee kommt. Die sind ziemlich hart und verrotten nicht so schnell wie z.B. Birkenblätter. Aber der weisse Traum verfluechtigte sich schnell wieder. Aber es blieb kalt und am 29. Oktober dann der nächste Schauer. Und das sah schon eher nach "Ernst" aus.


Es schneite den ganzen Tag und Erik  kam sogar schon räumen. Wenn es weiter so kalt geblieben wäre???????  Aber nach einer Woche war auch dieser Spuk erstmal wieder vorbei und wir konnten die letzten Arbeiten im Garten erledigen. Ich habe, zusammen mit Ralf, das Gewächshaus ausgeräumt und winterfest gemacht. Die Blätter konnte Ralf dann auch noch zum groessten Teil abkratzen und ich habe die allerletzten Tomaten abgenommen. Die orangefarbenen Tomaten habe ich, zusammen mit einem Apfel, in eine Packpapiertuete zum Nachreifen warmgestellt und die gruenen habe ich zu einem leckeren Relish verarbeitet.

Meine Ausbeute aus geschenkten Äpfeln, Wildäpfeln und gruenen Tomaten.
Von Nisse und Karin, unseren Nachbarn, durften wir Wildäpfelchen holen. Daraus habe ich noch Gelee gekocht.

Die Hochbeete haben eine Laubdecke bekommen. Die Sonnenblumen, die leider gar nicht richtig zur Bluete gekommen sind, ausgerissen und auf den Kompost geschnippelt. Die Erdbeeren waren auch verwirrt. Die hatten noch so viele Fruechte gebildet aber alle waren erfroren und matschig. Die sind auch auf dem Kompost gelandet. Die Petersilie hatte die Fröste ganz gut ueberstanden und die Reste haben wir in unseren TK gepackt, nachdem wir sie schön klein gehackt haben. Lecker fuer alles im Winter!!!
Soviel Arbeiten!!!! Da muss es auch mal was leckeres zu Essen geben. Jaaaaahaaaaa - da war doch noch das tiefgefrorene Renfleisch aus Lappland!!! Ein tolles Rezept habe ich mir aus dem "Schwedenforum" gesucht und so sah das Ergebnis aus.
Renbraten nach värmländischer Art mit Walnussgnocci und Broccoli - zum reinsetzen gut :-)
Mittlerweile wird es hier an trueben Tagen so gegen halb vier schon dunkel. Da ist es schön, wenn man drinnen was zum rumpusseln hat. Da wir Mitte Dezember nach Deutschland kommen und ueber Weihnachten und Neujahr dort bleiben, haben wir einiges vorzubereiten und zu planen. Vor allem die Weihnachtsbäckerei muss in diesem Jahr fruehzeitig beginnen und hat begonnen.
Haselnusstuermchen nach einem Rezept von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer vom WDR

Mandelmusslor - Mandelmuscheln, ein schwedisches Rezept

Nussbrot nach "Mama Resis" Rezept
Auch mit dieser Frisur darf man mal probieren *gggg

Ralf beschäftigt sich derweilen mit der Zerkleinerung der Holzstämme hinterm Carport. Gestern war er dann auch noch zum Arbeitsdienst am Bootssteg unterwegs und unter der Woche hilft er an zwei Tagen bei Hamid und Anna im Haus. Wir haben die Hoffnung, dass es dort irgendwann mal was wird, wenn er da ein Auge mit drauf hat ;-)

Morgen gehts wieder mit dem Gospelchor zu einem kleinen "Event". "Erikshjälpen", eine sociale Einrichtung, die sich z. Teil durch einen Second-Hand-Verkauf finanziert, feiert dieses Jahr 5-jähriges in Söderhamn. Die Gelder fliessen in Hilfsprojekte, meist fuer Kinder, in aller Welt. Das kleine Jubiläum soll gefeiert werden. Wir - die Chormitglieder - werden eine Modenschau mit Secon-Hand-Klamotten darbieten und im Anschluss ein kleines Konzert geben. Das wird sicher lustig und ich hoffe, dass der gute Ralfmann diesmal ein paar schicke Bilder von uns macht.