Dienstag, 6. September 2011

Der Besucherstrom reisst nicht ab...

... und das ist auch schön.
Ralfs Verwandschaft aus Bernau kam am 20. August und blieb bis zum 31. August. Zur Begrüßung gab es wieder eine leckere Smörgåstårta. Die kann ich nun schon fast auswendig :-))

"Butterbrottorte" und das unvermeidliche "Blå"
Betty und Klaus waren im vergangenen Jahr schon mal hier gewesen und hatten uns geholfen, den kleinen Vorbau (auf schwedisch "förstukvist") zu bauen. Für dieses Mal hatten die Beiden schon angefragt, ob irgendwelche Baumaßnahmen geplant seien. Da konnten wir doch mit einigem aufwarten. Die Liste ist zwar nicht lang aber wird immer wieder aktualisiert. Eines der Projekte war der Bau eines Gewächshauses. Hierfür hatten wir im letzten Jahr mal eben schnell schon mal ein paar ausrangierte Fenster aus Frillesås, von Karin und Uwes Ferienhaus, abgeholt. Dazu muss ich mal erwähnen, dass es bis dahin mal eben knapp 800 km sind :-))
Und so standen diese 4 Doppelfenster ganz alleine bis in diesem Jahr im Gästehaus (was auch noch ausgebaut werden soll!!!) rum. Ralf fand dann eine Annonce in Söderhamns Nytt. Dort bot jemand 26 alte Fenster zum Kauf an. Schnell hatten wir zugeschlagen und nun waren die anderen Fenster nicht mehr einsam und wir konnten mit der Planung des Gästehauses anfangen. Denn, aus alten Fenstern sollte das Gewächshaus gebaut werden. Als Vorlage diente uns eine Anleitung aus einer schönen Gartenzeitschrift.
Betty und Klaus waren kaum angekommen und hatten alles in Augenschein genommen, da wurde die Planung vorangetrieben.
Na das sieht ja wirklich schon ganz schön aus!!!
Es wurde gerechnet und gezeichnet, weggestrichen und wieder was dazu geschrieben. Dann kam die lange Einkaufsliste dran. Ralf hatte vorher schon bei verschiedenen Baufirmen Preise verglichen und hatte sich für Byggmax in Bollnäs entschieden.
Das Gewächshaus sollte ein Fundament bekommen und darauf sollte dann die Mauer gebaut werden und darauf die Konstruktion für die Fenster und das Dach.
Die nächsten Tage waren angefüllt mit Einkaufen und Bauen. Betty und ich beschäftigten uns im Garten und halfen dann und wann beim Rumtragen oder irgendwas festhalten. Auch waren wir für die Versorgung zuständig. Mal eben Kaffee kochen oder einen Obstteller fertig machen - naja - was Frauen eben so machen, während Männer "große Dinge" richten ;-)

Der Beton wird gemischt.... hierbei durfte Betty helfen und Wasser beimischen.

Die stolzen Bauherren, Architekten und Gehilfen!
Hier wird der Grundstein gelegt - wer genau hinschaut sieht ihn ;-))
Und am Abend wird das ganze mit einem schönen Grillfest gefeiert.
 Aber es wurde nicht nur gebaut, nein - Mias Prylbod (ein Trödel- und Antiquitätenladen) musste unbedingt wieder mal besucht werden. Und nach einer ausgiebigen Shoppingtour durch Söderhamn waren wir bald wieder am Haus und genossen unseren schönen Garten.

Mia's Prylbod!!
Der Bau ging stetig voran, so dass doch ab und zu mal eine Pause eingelegt werden konnte.

Missy gefiel "Pause" auch immer. Besonders, wenn "Opi" lieb zu ihr war.
Ein kleiner Ausflug in Richtung Långvind und Ostseeküste war dann auch mal an einem Nachmittag drin. Von diesem Ausflug brachten wir über 3 Pfund Pfifferlinge mit und mindestens 30 Pfunde Steine ;-))) Die Pfifferlinge haben wir gleich am nächsten Tag verspeist. Die Steine liegen immer noch vor dem Haus und warten auf ihre Plätze :-))
Manchmal sehr versteckt!
Rechts noch Smörsop (Butterpilz) leider zu groß :(

Die Ostsee bei Långvind.
Die ganze Ausbeute.
Am nächsten Tag war ein Ausflug nach Söräng geplant. Hier gab es den alljährlichen "Veteran & kuriosamarknad". Die Sonne war uns wohl gesonnen ;-)
In Söräng gabs dann auch jede Menge alter und schöner Autos. Die Lieblinge der Schweden: riesige Amischlitten sowie alte Trecker. Aber auch ein schöner alter Rolls und ein VW und ein Volvo mit zweigeteilter Frontscheibe. Ein Holzkünstler, der mit einer Kettensäge einen Bären aus einem Baumstamm schnitzte und viele, viele Trödelanbieter haben wir uns angesehen. Zuletzt mussten natürlich die Kolbulle probiert werden. Kolbulle sind dicke Pfannkuchen mit Speckschnipsel drin. Die isst man mit Preisbeerkompott und trinkt eigentlich schwarzen Kaffee dazu. Das ist das tradionelle Essen der Köhler gewesen.





Einer für Zwei!! Das muss reichen ;-
Ich bin auf dem Trödel fündig geworden und habe mir schöne Leinenhandtücher gekauft. Die sind bereits gewaschen und gebügelt und zur Benutzung bereit.
Am nächsten Tag, der Sonntag, war ich zum Pilzausflug mit Alf vom Studieförbundet - sowas wie VHS in Deutschland - und der Rest war zum Angeln. Eigentlich sollte das Boot mal wieder auf den See aber das Wetter war zu windig und da haben die Männer versucht, von Land aus zu angeln. Leider kein Erfolg. Dafür brachte ich wieder einen riesen Korb mit tollen Pilzen nach Hause.
Am Abend hatten uns Betty und Klaus nach Skärså in die "Albertina" zum Essen eingeladen. Wir haben uns schnell angehübscht und haben einen schönen Abend gehabt. Übrigens der letzte offizielle Tag für die "Albertina" in diesem  Jahr. Die machen im November noch mal auf für Julbord (Weihnachtsessen) und dann ist wieder geschlossen bis zum nächsten Jahr.
Am nächsten Tag - in der Sonne sitzend - habe ich dann die Pilze vom Sonntag geputzt und fürs Einfrieren ferig gemacht. Betty brachte immer wieder Pilze ran. Smörssopp (Butterpilze), Sandsopp (Sandpilze) und Björksopp Schöne Große!!! Tolle Häusschen für Würmchen!!! Die wachsen hier gegenüber am Waldrand und einige bei uns auf dem Grundstück. Auch Karljohann (Steinpilze) haben wir hier - die durfte Betty auch bringen. Aber die Proteinreichen habe ich immer gleich aussortiert und Betty dann auch "verboten" noch weitere Pilze ranzuschleppen :-)) Na dann sammele ich eben Preiselbeeren!!!!!! Und verschwand im Wald! Nachdem die Pilze versorgt und im Eis lagen kam Betty mit ihrer Ausbeute. Es war nicht wenig aber, damit es sich auch lohnte Kompott zu kochen, sind wir noch mal los und haben nochmal so viel gesammelt. Das Sammeln ist ja schon ne Plackerei - trotz der schönen Sammelkämme.
Praktisch!!!!!!!!!
Aber das Putzen und raussuchen von Blättchen und Nadeln und den zu grünen Beeren *grrrrrrrrrrrr - aber auch das haben wir gemeinsam geschafft und das einkochen war der kleinste Teil der Arbeit. Über drei Liter Kompott sind rausgekommen. Lecker zu Köttbullar, Kolbulle, Falukorv und vielen anderen Essen!! Vielleicht auch zu Kartoffelpuffer oder ner kleinen Scheibe Kasseler *ne Klaus ;-)))

Das Bild ist geklaut - aber genausogut sieht der von uns fabrizierte aus!!
Der letzte Tag verging schnell und das Richtfest fürs Gewächshaus konnte gefeiert werden. Ein Kranz aus Fliederblättern verschönert mit Luftballons in den schwedischen Farben, eine festliche Rede und ein Bierchen gehörten dazu. Am Abend haben wir dann noch mal ein "kleines Flintsteak" auf den Grill gegeben und ein paar Würstchen und so ging der letzte Tag zu Ende.

Die zweite Reihe Steine kommt drauf.
Alles im Lot??
Während der Rest der Menschheit Gewächshäuser baut ;-), reinige und besähe ich den unansehnlichen kleinen Abhang.
Der Meister hängt den Richtkranz auf.
Bauherr und Meister stoßen an!!!!
Am Mittwoch, nach dem Frühstück wurde dann das Auto gepackt und Betty und Klaus verabschiedeten sich von uns um sich nun in Dänemark "zu erholen"!!!

Montag, 22. August 2011

lang, lang ist's her.....

.....seit meinem letzten Blogeintrag. Ja ja - die Zeit rennt voran, die Besucher geben sich die Türklinke in die Hand und zwischendurch bin ich mit Wäsche waschen, Haus wieder auf Vordermann bringen und den Garten behübschen beschäftigt. Aber schön ist's!!!!
Zwischen O-Ringen und dem Besuch meiner Schwester und Ehemann lagen 8 Tage. Da die Beiden uns das erste Mal in Schweden besuchten, kamen sie in den Genuss des "Erstbesucherservice" welcher die Abholung vom Flughafen in Arlanda beinhaltete. Am Sonntag Nachmittag sollten sie ankommen. Wir fuhren leicht sommerlich bekleidet in Mohed ab und kamen in das schönste Regenwetter - leider. Und unseren allerersten Verkehrsstau in Schweden haben wir auch an diesem Tag erlebt. Kurz hinter Uppsala wurde die Fahrbahn repariert und die ab Gävle in Richtung Stockholm beidseitig 2-spurige E4 wurde in Richtung Stockholm 1-spurig :-o) na so was??? Das hatten wir in Schweden bis dato noch nicht erlebt. Aber - einmal ist immer das erste mal.
und das bei Sa.....wetter ;-)

Wir haben es trotzdem pünktlich zum Ankunftsterminal geschafft und konnten Schwester und Schwager, leicht fröstelnd jedoch fröhlich in Empfang nehmen.
Die Heimfahrt gestaltete sich kurzweilig - zumindest für meine Schwester und für mich, da wir uns immer viel zu erzählen haben. Leider regenete es aus Kannen und die schöne Landschaft versankt hinter grauen Schleiern.
Zu Hause angekommen,  der Regen hatte nachgelassen, wurden erst mal die "Ländereien" besichtigt :-)) und dann die "Gästesuite" bezogen. Alles war schön - wie immer, wenn wir Besuch bekommen - hergerichtet. Zum Abendessen gab's die leckere "smörgåstårta", die wir auch schon mit Suse und Sebastian zubereitet hatten. Leider, leider ist mein Schwager kein Freund von Schalentieren - sprich Krebsen und Krabben :(  Aber, was eine gute Hausfrau ist,  hat schnell eine Alternative gefunden. Und so konnten Ralf, Inge und ich uns an der leckeren "Butterbrottorte" satt essen und Werner, mein Schwager, bekam ein leckeres oppulentes Rührei mit Speck und Zwiebeln.
In den folgenden Tagen entwickelte sich das Wetter zu seinem Vorteil und unsere Ausflüge nach Växbo, in die Leinenweberei, nach Ockelbo zu den Elchen, das Sigthseeing Söderhamns und Umgebung sowie die "am Haus Aktivitäten" waren mit schönstem Wetter gesegnet. Auch bei unserem Ausflug mit dem Schiff "Moa" zu einer der kleinen Schäreninseln hatten wir das herrlichste Wetter. Welch ein Glück!!!! Da hatte meine Schwester nämlich Geburtstag. Nach dem Schiffsausflug haben wir am frühen Abend Skärså besucht. Der übliche Fischeinkauf musste absolviert werden. Und dann hatte uns meine Schwester zum Essen in die "Albertina" eingeladen. Ich glaube, demnächst werden wir dort mit Handschlaf begrüßt - so oft und mit so vielen Gästen waren wir schon dort :-))
Der vorletzte Tag war ein wunderschöner Sonnentag. Inge und ich haben uns mit einem Körbchen bewaffnet auf den Weg in den Wald gemacht. Eigentlich wollten wir Pilze finden, brachten dann aber jede Menge Blaubeeren mit, die am gleichen Tage noch zu Pfannkuchen im Freien verarbeitet wurden. Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir am frühen Nachmittag eine kleine Bootstour auf dem Florsjön gemacht. Einmal rund um den See und vom Wasser her die schönen Häuser anschauen. Kurz vor dem Ziel bin ich noch ins Wasser gesprungen. Herrlich!!! Das Wasser hatte sicherlich 20°. Ich freue mich schon auf den nächsten Sommer.
Wir haben einen wunderbaren Tag am Haus verbracht. In der Sonne gesessen und gelegen, leckere Pfannkuchen gegessen und einfach die Seele baumeln lassen.
Am Abend gab es dann den leckeren Fisch zum Abendbrot. Die Zeit ist sooooo schnell vorübergegangen. Am Sonntag, nach einem schönen letzten Frühstück und nachdem Inge und Werner ihre Koffer gepackt hatten, haben wir uns zeitig auf den Weg nach Arlanda gemacht. Zum "Erstbesucherservice" gehört nämlich auch der Rücktransport zum Flugplatz !!!! Beim zweiten und allen weiteren Mal dürfen alle Besucher mit der schwedischen Bahn (was ein Leichtes ist, da die Bahn vom Flugplatz nach Söderhamn durch fährt) von Arlanda zu uns kommen. Der Abreisetag war Gott sei Dank auch ein schöner sonniger Tag, so dass die Landschaft sich in ihrem schönsten Kleid zeigen konnte.

Eine der Webmaschinen in der Leinenweberei.
Männer mit Huhn ;-)
Frau mit Elch :-))
Picknick im Elchpark - stilvoll!!
Geburtstagsfrühstückstisch auf schwedisch.

Das Geburtstagskind (Mitte!!) mit Mann und Schwager.
Eine Seefahrt.............................

Eins der schönen Häusschen!! am Florsjö
Die Sonne scheint und Werner hat was zum Lesen :-))

Die Blaubeerpfannkuchen schmecken hervorragend.
Nun ist es schon wieder eine Woche her, dass die Beiden zurück nach Deutschland gekehrt sind und schon haben wir wieder die nächsten Besucher da. Klaus und Betty aus der Nähe von Berlin sind hier und helfen uns tüchtig im Garten. Mit deren Hilfe soll das Gewächshaus gebaut werden. Aber davon mehr beim nächsten Eintrag ;-))

Sonntag, 31. Juli 2011

Das war O-Ringen

Was soll ich sagen, die Gäste waren nett, freundlich und haben sich "anständig" benommen ;-)) Was soll auch ein Paar mit einer zweieinhalb jährigen Tochter Abends schon groß machen. Und die Norweger im Wohnwagen waren anscheinend auch froh, am Abend ihre Ruhe zu haben.
Jeden Tag war auf dem großen Platz, hier heißt es "O-Ringen-Staaden", was los. Am Nachmittag Tanzschule und am Abend Disco, natürlich die Verkündung der Gewinner des Tages, kleine Konzerte und Belustigungen für die Gäste. Die Kinder konnten sich - wenn sie nicht mitliefen - vergnügen. Man hatte auch einen Kindergarten dort sowie ne Kinder-Disco. Außerdem ist der Florsjön, unser See ganz in der Nähe. Also ich glaube, es kam keine Langeweile auf.
Am Freitag, nach dem letzten Lauf, haben sich zuerst unsere B&B-Gäste verabschiedet. Nelli, die kleine Tochter, rannte solange durch den Garten und meinte, sie wäre nun ein Läufer bei O-Ringen. Dan und Marina, die Eltern, haben sich löblich über meine Frühstücksvariationen geäußert um nicht zu sagen, ein Lob ausgesprochen !!!! Sie ernähren sich (soweit möglich) nach der LCHF-Methode (wenig Kohlehydrate, viel Fett). Das bedeutete, jeden Morgen Eier und Speck und Käse "en masse"!! Ich habe natürlich einige Rezepte an ihnen ausprobiert *hehe Und es war toll und lecker - sagt auch Ralf, der sich natürlich nicht nehmen ließ, davon zu probieren.
Mit Gro und Paul, den Norwegern, hatten wir gar keine Arbeit. Sie haben sich selber verpflegt. Beide Familien haben die Räumlichkeiten ordentlich und fast sauber verlassen. Wenn das so ist, dann überlege ich tatsächlich, ein B&B zu eröffnen. Na - mal schauen! Dafür muss erst mal das Gästehaus hergestellt werden.

Die Veranstaltung selbst ist war ein riesiger Event. Die Organisation muss irre gewesen sein. Und laut unseren Gästen hat alles vorzüglich geklappt. In diesem Jahr sollen es so etwa 14.000 Teilnehmer gewesen sein. Der älteste Mann war 93!!!!!!!!!!!!!!! Und alle hatten scheinbar viel Spaß dabei. Das Wetter hat weitestgehend auch mitgespielt. Ab Dienstag gabs nur noch strahlenden Sonnenschein.
Auch wir sind mal zum Platz, um uns umzusehen.

Der Platz ist riesig also fuhr man von hier nach dort mit dem Fahrrad.

Eins der Restaurantzelte - fast unter freiem Himmel. Hier bekam man von Frühstück bis Abendbrot alles zu ganz angenehmen Preisen.

Selbst eine eigene Radiostation hatte man für die Woche eingerichtet.

Hier gab's "Essen für Gewinner" !!

Skogsrestaurant - hier gab's die leckeren "kolbulle" - auf Deutsch "Speckpfannkuchen. Die Schweden essen sie mit Preiselbeerkompott und/oder Zucker (Geschmackssache) Eine Portion mit Getränk für 50 kr.
 Im Skogsrestaurant wurde wie am Fließband gearbeitet. Der Andrang war groß und die Jungs und Mädels ganz schön am Schwitzen. Die standen die ganze Zeit im Qualm von offenem Feuer. Da muss ich sagen "Hochachtung"
Hier war der Start für die 5 Etappe, hier in Mohed

Wie man sieht - junge und alte Leute machen mit. Man hat einen Stift, natürlich programmiert. Diesen in die passenden Geräte gesteckt, registriert die Startzeit. An jedem Punkt des Orientierungslaufs steht so ein Gerät. Die Läufer müssen sich also registrieren. Am Ende bekommen sie einen "Kassenzettel". Hier können sie sehen, wie schnell sie waren und wie lange sie von A nach B und von B nach C gebraucht haben und ob sie tatsächlich alle Punkte der Reihe nach abgelaufen sind.


Hier saßen die, die noch nicht dran waren. Und natürlich die Zuschauer und die Fans. Die Kinder, Mütter, Väter und Großeltern. Ein riesiges Feld und alles ging friedlich und freundlich miteinander um.

Die Fahnen zeigten an, welche Gruppe dort sitzt. So konnte man sich besser finden in der Masse.
Hier laufen die Teilnehmer in die Zielgerade.


Die, die noch können :-) rennen das letzte Stück, andere gehen. Jung und alt, schnelle und langsame, dicke und dünne, Männer und Frauen - alle durcheinander. Am Anfang der Zielgeraden ist nochmal ein Kontrollpunkt. Den darf man nicht verpassen ;-))

Und hier die Zielgerade und das Ziel.
Wenn man das geschafft hatte, war man geschafft!! Ich fand es fantastisch, was man hier organisatorisch hingestellt hat.
Ein sehr großer Teil hat ja in Wohnwagen, Wohnmobilen und Zelten gleich nebenan gewohnt. Man hatte dort Duschen, Waschmöglichkeiten und Toiletten installiert. Die Wassercontainer wurden jeden Tag nach Bedarf befüllt. Die Toiletten mehrmals am Tag gesäubert. In O-Ringen-Staad gabs kleine Kaufläden. Dort konnten sich die Menschen mit dem nötigsten versorgen. Natürlich war in dieser Zeit hier viel Betrieb in der Umgebung. Die Straße wurde teilweise auf 30 km tempolimitiert.  Aber das war kein Problem für uns. Auch in Söderhamn war richtig was los. Die Geschäfte brummten. Da hat sicher Söderhamns Bruttosozialprodukt einen Auftrieb bekommen ;-))
Nun ist es vorbei. Es war eine schöne aber auch anstrengende Zeit. Im nächsten Jahr findet es in Halmstadt in der Län Halland im Südwesten von Schweden, statt.