Heute soll der Klempner kommen. Wie beschrieben, spinnt unsere Heizung manchmal und fällt ohne Grund aus. Das soll geklärt werden und außerdem wollen wir uns ein Angebot für's Gästeklo geben lassen. Da wir nur einen kleinen Ablaß haben (Ø 4 cm) benötigen wir ein spezielles Klo.
Schaut mal ----> http://www.saniflo.se/SANICOMPACTELITERSK7809003.aspx
So ähnlich soll es dann in der Gästetoilette sein. Leider haben wir ja kein Fenster, aber eine Belüftung soll auch eingesetzt werden.
Am 15. dieses Monats wird der größere Batzen meiner ausstehenden Abfindung nun gezahlt. Das Gericht hat das erst mal so entschieden. Über den Rest gibts noch mal ne Verhandlung im März 2010. Dieses Geld versuchen wir vernünftig einzusetzen. Es sind ja doch einige Wünsche offen und ich hoffe, dass wir zumindest die Geschichte mit dem Gästeklo und noch einige andere Sachen (Spülmaschine, Küchenbodenbelag, evtl. ein neuer Herd) davon finanzieren können. Der größte Teil soll aber unser Hausdarlehen ablösen. Wir werden schauen, wie es läuft.
Alles was ich erlebe in Kurzform für meine Verwandschaft und für meine Freunde und für die, die sich für mich und mein Leben interessieren.
Montag, 11. Januar 2010
Sonntag, 10. Januar 2010
Nacherzählung
Nun habe ich mal wieder die Muße den Blog zu aktualisieren und über die vergangenen Tage zu berichten. Lang ist's her - der letzte richtige Eintrag stammt vom 22.12.2009 - mann - das ist ja schon "letztes" Jahr gewesen :-)
Aber - wie Ihr zwischendurch mitbekommen habt - mir gings nicht gut und Besuch war da (da verschwinde ich nicht mal für ne Stunde oder so um im Blog zu schreiben - nenene).
Die Vorweihnachtszeit war kurz und herzhaft!! Mein "Backwahn" hatte sich dann auch gelegt. Hatte auch keine Blechdosen mehr um zu bevorraten ;-)
Ein kleiner Ausflug zum Ferienhäusschen unserer Schweizer Freunde wurde auch noch durchgeführt. Die Innentemperatur sollte mal nach einigen Tagen im Minusbereich geprüft werden. Und so haben wir uns an einem sonnigen Tag auf den Weg gemacht. Unterwegs natürlich die allerschönste Winterlandschaft. Am Häusschen selber lag der Schnee so hoch, dass ich mit meinen Schneeboots einen Weg zum Stromkasten und zur Haustüre machen musste, so das Ralf hinterherkommen konnte.
Er hatte nämlich nur Jeans an - wie klug!!!! Alles im Haus war in bester Ordnung und nachdem ich die Tierspuren am Haus zu Bärenspuren erklärt hatte, sind wir noch an das Ostseeuffer gefahren - der Weg führt daran vorbei - und haben dort noch schöne Fotos gemacht.
Ralf hatte den Weihnachtsbaum schon aus dem Wald geholt. An einem der letzten schneefreien Tage!! Welch ein Glück. Der Baum lagerte im Carport und am hlg. Abend wurde er aufgestellt und schön geschmückt.






Unsere Missy war ganz entspannt auf Heides Beinen entschlummert. Und Heide hats bis zur bitteren Neige (konnte die Beine kaum noch bewegen) ausgehalten. Unsere Berta ist ein bisschen scheuer. Aber auch sie suchte unsere Nähe und machte es sich - wie schon öfter vorher - im "Ratskeller" bequem.

Aber - wie Ihr zwischendurch mitbekommen habt - mir gings nicht gut und Besuch war da (da verschwinde ich nicht mal für ne Stunde oder so um im Blog zu schreiben - nenene).
Er hatte nämlich nur Jeans an - wie klug!!!! Alles im Haus war in bester Ordnung und nachdem ich die Tierspuren am Haus zu Bärenspuren erklärt hatte, sind wir noch an das Ostseeuffer gefahren - der Weg führt daran vorbei - und haben dort noch schöne Fotos gemacht.
Ralf hatte den Weihnachtsbaum schon aus dem Wald geholt. An einem der letzten schneefreien Tage!! Welch ein Glück. Der Baum lagerte im Carport und am hlg. Abend wurde er aufgestellt und schön geschmückt.
Unseren Katzen mussten wir natürlich immer wieder klarmachen, dass die glänzenden Bälle kein Katzenspielzeug sind und auch die Bömmels, die da so runterhängen - manchmal haben sie es verstanden ;-) Die Türe wurde abends immer geschlossen und damit die Katzen vom Baum ferngehalten - so ging es einigermaßen gut.
Der Abend des 24-igsten - der "heilige Abend" - verläuft bei uns, wie bei vielen anderen älteren und auch jüngeren Paaren, nicht mehr ganz so feierlich und geheimnisvoll. Als Kinder noch klein und dabei waren oder wenn Besuch da ist, ist es doch was anderes. Für mich ist eigentlich die ganze Vorweihnachtszeit gemütlicher und heimeliger als der "heilige Abend". Irgendwie ist dann eigentlich schon "alles vorbei". Trotzdem ist es auch dann gemütlich und wir beiden haben es uns bei einem Mini-Julbord gutgehen lassen.
Am ersten Feiertag habe ich die Gans für uns gebraten. Auch diesmal ist sie wieder "jut jeraten" denn - wie jeder weiss - "ne jut jebratene Jans is ne jute Jabe Jottes" und so haben wir uns den ersten Teil am ersten Feiertag gut schmecken lassen. Bei der letzten "Pinselung" des Tieres im sehr, sehr heißen Backofen, sprang wahrhaftig unser Rauchmelder an. Und das, obwohl ich ein Fenster geöffnet hatte. Na gut, dass die so empfindlich sind - nun wissen wir das auch!!
Am zweiten Feiertag haben wir das zweite Drittel vertilgt. Sehr lecker - müsst Ihr mal Ralf fragen ;-))
Da wir über Silvester unsere Freunde aus Bremen erwarteten und mal schauen wollten, was wir alles so mit den Beiden anstellen könnten, haben wir uns am Samstag mal auf den Weg in das uns naheliegende Skigebiet gemacht. Dort wollten wir mal erkunden, wie es mit Schneescooterfahren aussieht. An diesem Tag war es wirklich "A....kalt!!" Aber gut warm angezogen (lange Unterhosen, Skihosen, Skisocken und anderes) kann man und Frau das aushalten. Hassela ist nicht mit den Alpen zu vergleichen. Aber etwas mehr als Harz ist es schon. Wir haben uns dort umgesehen und festgestellt, dass es mal was für einen Tag auf jeden Fall ist. Nur dieses mal hatten wir keine Skier dabei. Es war wirklich sehr kalt - 22°.
Das ist eine der Abfahrten.
Hier kann man seinen Rucksack mit Verpflegung abstellen und sich selber verpflegen. Das finde ich sehr gut. Denn der Imbiss hatte nur Hamburger oder Würstchen mit Pommes anzubieten. Da kann man sich von zu Hause doch was leckeres mitbringen.
Das ist das "Restaurang"!! Hier gibts die Hamburgare. Auf jeden Fall hat man einen schönen Blick auf die Piste.
Leider haben wir den Scooterverleih nicht gefunden. Aber es war trotzdem ein schöner Ausflug. Und ich merkte auch schon meine Erkältung in den Knochen und war schon froh, dass es wieder nach Hause ging.
Die Erkältung hat mich dann auch kurz niedergeworfen. Einen ganzen Tag habe ich mich im Bett aufgehalten. Das glaubt man nicht. Das ist nämlich über haupt nicht mein Ding. Aber es ging einfach nicht. Dank Paracetamol und heiße Citrone mit Honig und Hustenlöser gings dann aber eigentlich recht flott wieder bergauf. Da kam die "Krankmeldung" aus Bremen. Heide hatte es auch vom Hocker gehauen und Uwe war mit ihr zum Doktor. Nun war nicht klar, ob die Beiden kommen oder nicht. Oh nein - welch eine Nachricht. Wir hatten alles soooo schön vorbereitet und uns sooooo auf den Besuch gefreut. Das Gästezimmer war fertig, Essen vorbereitet und eingefroren und Pläne geschmiedet. Wir haben unsere Däumchen gaaaaanz fest gedrückt und es hat geholfen. Sie sind doch geflogen. Am 30.12 haben wir die entsprechende Mail von Uwe und Heide bekommen und uns sooooo gefreut.
Unser Gästebett im Gästezimmer mit "eigenen" Katzen, die das sehr, sehr gemütlich finden.
Am 31.12. sind wir dann um 8.30 h aufgebrochen um die Beiden in Stavsta abzuholen. Wir hatten diesen "Service" angeboten und wollten auch einfach mal testen, wie diese Fahrt so ist. 4 Stunden sind eine lange Zeit. Aber ich habe was zum Lesen und zum Essen und zum Trinken dabei. Der Flughafen ist leicht zu finden. Er ist auch nicht sooo riesig - etwas kleiner als Arlanda. Der Flieger kam auch pünktlich an und dann waren sie da *freufreu
Die Heimfahrt ging leider schon in die Dunkelheit und es schneite auch sanft vor sich hin. Wie gesagt - 4 Stunden sind lang und wir waren froh, als wir endlich wieder zu Hause waren.
Die Woche mit den Beiden ging leider sehr schnell vorbei. Da Heide doch sehr angeschlagen war, sind wir nicht so viel draußen gewesen. Irgendwie habe ich meine Erkältung zwar gespürt aber die Freude über den Besuch war einfach größer. Mikel und Maja haben uns auch zwischendurch besucht. Sie brachten "Oliebollen" mit. Ein Neujahrsgebäck aus den Niederlanden, dass mir aber sehr bekannt vorkam. Bei uns isst man sowas zu Karneval und es heißt dann "Krapfen". Sehr lecker!!! Zu Kaffee und Tee!
Zum Bundy-Spiel haben wir es auch geschafft. Leider war das nicht so gut für Heide. An diesem Abend war es auch sehr, sehr kalt. Und trotz genügend Bekleidung wurde es uns zu ungemütlich und wir sind nach der Pause nur noch ein viertel Stündchen geblieben, haben noch ein Tor gesehen und haben uns dann auf den Rückweg gemacht (im Übrigen hat Söderhamn - unsere Mannschaft - an diesem Abend gegen Bollnäs 5:3 gewonnen, das ist so als wenn Bremen gegen Hamburg gewinnt *ggg). Zu Hause wartete der heiße Punsch auf uns. An den folgenden zwei Tagen sind wir dann nicht mehr raus. Erstens ging es Heide nicht so doll und zweitens war es noch kälter geworden. Trotzdem konnten wir den Beiden ein bisschen von unserern neuen Heimat zeigen und vermitteln. Am letzten Tag haben wir noch einen wunderschönen Spaziergang machen können. Die Sonne schien und lockte uns vor die Türe.
Nach so einem Spaziergang haben wir Mädels uns einen leckeren Kakao mit Schuß und Sahne und die Jungs einen Irisch Coffee genossen.
Am 7. Januar haben wir sie wieder nach Skavsta gebracht. Unterwegs sind wir in ein Schneegestöber geraten. Das war äußerst unangenehm. Nicht nur für den Fahrer (der mittlerweile auch erste Erkältungserscheinungen hatte). Da wir aber mit genügend Zeitreserve verssorgt waren, mussten wir uns nicht hetzen. Ja - nun brachen die letzten Minuten an. Nach einem letzten Kaffee haben wir uns verabschiedet und die Beiden zum Gate gebracht. Ein letztes Winken und das war unser erster Besuch!!!! Schön wars!!
Die Rückfahrt war genau wie die Hinfahrt. An der gleichen Stelle - ca. 100 km vor Gävle - wieder das Schneegestöber. Ralf hatte sich von mir ablösen lassen und so bin ich die letzten Kilometer nach Hause gefahren (sonst fährt immer Ralf - das war für mich mal ne neue Erfahrung, so im Schnee!!!!!!). Zuhause angekommen, haben wir beide für uns festgestellt "Das machen wir nicht noch mal". Das ist eindeutig zu weit um mal eben jemanden abzuholen. Nach Arlanda sind es ca. 230 km. Das geht noch so. Nach Skavsta sind es ca. 360 km. Das ist einiges mehr. Na ja - diese Erfahrung haben wir also nun gemacht.
Also - lieber Besuch, der mit dem Flugzeug nach Skavsta kommen sollte - der Abholservice ist leider von dort nicht mehr möglich :-( dafür habt Ihr sicher Verständnis.
Die letzten Tage sind wie im Fluge vorübergegangen. Wäsche musste gewaschen und wieder einsortiert werden. Und ansonsten haben wir einfach mal alles so laufen lassen. Lennart, einer unserer Lehrer, rief an und teilte uns mit, dass die Schule am Dienstag anfängt - nicht am Montag. OK - der Fall wurde notiert. Leider macht unsere Heizung ein bisschen Probleme. Der Brenner geht aus und zeigt uns einen "Fehler" an. Da momentan die Temperaturen hier in der Gegend ungewöhnlich niedrig sind, sind wir anscheinend nicht die einzigsten mit Heizungsproblemen. Das kam bei einem Telefonat mit einer Heizungsfirma zu Tage, die sich dieses Phänomen erst in der kommenden Woche mal anschauen kann. Na ja - Ralf muss dann eben mal öfter den Startknopf drücken und ich ziehe mir vorsichtshalber ne lange Unterhose an.
Heute haben wir unsere Weihnachtsdeko zu 99% entfernt. Einzig die Leuchter lassen wir momentan noch stehen. Die sind einfach zu schön und machen ein gemütliches Licht. Der Weihnachtsbaum - eine Fichte - nadelte schon wie toll. Und das, obwohl er frisch geschlagen war. Aber so funktionieren eben Fichten. Eigentlich lässt man den Weihnachtsbaum hier in Schweden bis zum 13. Januar (St. Knuts-Tag) stehen. Dann wird noch mal mit der Familie gefeiert und zusammen wird der Baum abgeschmückt und alle restlichen Leckerein aufgegessen. Zum Schluß wirft man den Baum einfach aus dem Fenster!! Wir haben zwar nicht ganz bis zum 13. gewartet aber aus dem Fenster haben wir ihn auch rausgeschmissen. Ich kenne aus Deutschland und auch aus meiner Kinderzeit, dass der Baum nach dem "drei-Königs-Fest" am 6. Januar abgeschmückt und "geplündert" wurde. Na da vermischen wir nun die Traditionen ;-)
Zu kommenden Weihnacht werde ich nach einer Tanne ausschau halten - vielleicht schon bei den kommenden Spaziergängen/Wanderungen??? Dann mache ich ein unauffälliges rotes Band dran, damit ich diesen Baum auch im Schnee wiederfinde *gggg
Unsere Katzen haben die Weihnachtszeit auch sehr gut überstanden ebenso wie wir haben sie auch den Besuch genossen.
Aber auch die gemütliche Sofaecke hat sie nicht abgelehnt ;-) Die Beiden sind einfach zu niedlich. Sie spielen und kämpfen und schmusen miteinander. Wenn wir im Bett sind, hören wir die Beiden oft noch die Treppen rauf- und runterjagen. Unsere Flickenteppiche sind auch immer "Kampfgeräte" oder Verstecke. Wir sind soo froh, dass wir die Beiden haben. Nun fehlt uns noch ein netter "Katzensitter", damit wir auch mal für ein paar Tage unbesorgt wegbleiben könnten. Wir werden in den nächsten Tagen mal den Sohn unserer Nachbarn fragen. Gegen einen kleinen Entgeld wird er sicherlich einmal am Tag hier nach dem Rechten sehen und die Katzen versorgen. Vielleicht schaffen wir es dann mal nach Härjedalen, zu unserem Willi.
Dienstag, 5. Januar 2010
Krankmeldung
Hallo meine lieben Leserinnen und Leser,
leider komme ich im Moment überhaupts nicht zum Schreiben geschweige denn zum Bildereinstellen :-( Aber bald wird alles besser.
Ich bin nun doch richtig krank geworden. Die Erkältung aus Deutschland, die eigentlich schon weg war, ist noch mal mit aller Gewalt zurück gekommen. Die musste ich in den Griff bekommen, da wir ja Besuch aus Deutschland erwarteten. Auch dort - bei unseren Bremer Freunden - hatte der grippale Infekt zugeschlagen. Es stand in den Sternen ob sie kommen oder nicht. Aber sie sind!!!!!!!!!!! Juchhuuuuu. Und bis jetzt haben wir uns ganz gut durchgeschlagen bzw. ganz gut gehalten.
Aber so kommt eins zum anderen und die Zeit rennt davon. Seid gewiss es kommen bessere "Lesezeiten" für Euch.
Auf diesem Wege an alle, die hier lesen
EIN WUNDERSCHÖNES NEUES JAHR UND GESUNDHEIT, GLÜCK, LIEBE UND JEDE MENGE ERFOLG IN 2010
leider komme ich im Moment überhaupts nicht zum Schreiben geschweige denn zum Bildereinstellen :-( Aber bald wird alles besser.
Ich bin nun doch richtig krank geworden. Die Erkältung aus Deutschland, die eigentlich schon weg war, ist noch mal mit aller Gewalt zurück gekommen. Die musste ich in den Griff bekommen, da wir ja Besuch aus Deutschland erwarteten. Auch dort - bei unseren Bremer Freunden - hatte der grippale Infekt zugeschlagen. Es stand in den Sternen ob sie kommen oder nicht. Aber sie sind!!!!!!!!!!! Juchhuuuuu. Und bis jetzt haben wir uns ganz gut durchgeschlagen bzw. ganz gut gehalten.
Aber so kommt eins zum anderen und die Zeit rennt davon. Seid gewiss es kommen bessere "Lesezeiten" für Euch.
Auf diesem Wege an alle, die hier lesen
EIN WUNDERSCHÖNES NEUES JAHR UND GESUNDHEIT, GLÜCK, LIEBE UND JEDE MENGE ERFOLG IN 2010
Dienstag, 22. Dezember 2009
eine Woche später und noch mehr Schnee
Was soll ich Euch sagen? Der Schnee ist immer noch da - und mehr als ich mir je vorstellen konnte. Mit einigen Unterbrechungen hat es seit vergangenen Dienstag geschneit - mal mehr, mal weniger. Trotzdem haben wir alle unsere Termine ;-) wahrnehmen können. Das Autofahren ist hier - selbst bei starkem Schneefall - weitaus streßfreier als bei 3 cm in Deutschland. OK - die Leute hier sind es 1. gewöhnt und 2. haben wir hier viiiieeel weniger Autos auf den Straßen.
Am vergangenen Dienstag hatten wir statt Unterricht Bastelstunde. Wir haben einen Halmstern angefertigt. Unsere Margit (Lehrerin) hatte zwei große Buschen Hafer mitgebracht und uns gezeigt, wie wir arbeiten sollten und das ist dabei herausgekommen.
Am Mittwoch hatten wir dann mal nix wirklich vor aber ein Problem!! Die Matratze des Gästebettes, gerade erst angeschafft, wollte sich nicht "entwickeln". Als wir sie vor 14 Tagen in Gävle gekauft hatten, war sie stramm eingerollt und in der Anleitung stand, dass sie sich innerhalb von 24 Stunden auf das richtige Maß aufplustert. Tja - von wegen - nix passierte. Peinlich peinlich - und wir bekommen doch Besuch ;-)) Auch das Aufdrehen der Heizung im Gästezimmer nutzte nix. Also haben wir die Matraze am Mittwoch Vormittag (bei Schneetreiben) ins Auto geladen und haben uns auf den Weg nach Gävle gemacht. Von Söderhamn aus ist es völlig simpel zu fahren, immer auf der E4. Es schneite und schneite und es war herrlich anzuschauen
Der Umtausch bei IKEA ging schnell vonstatten und nachdem wir uns noch gestärkt hatten, holten wir die neue Matraze ab und machten uns auf den Rückweg. Es hatte sich zwischenzeitlich sozusagen "eingeschneit"!! Auf der E4 ging es zwar zügig voran aber der Schnee war nun wirklich überwältigend. Im Verkehrsfunk hörten wir dann von Unfällen weiter im Norden, querstehende Lastwagen und ein Bus, der nicht weiterkommt und es wurde vor "snörök" gewarnt!!!!!!!!! Wir konnten uns zwar das Wort erklären aber was das tatsächlich ist haben wir dann mitbekommen. Da die Außentemperaturen bei -15° lagen, war der Schnee wie Daunenfederchen und flog durch die Luft wie dieselben. Und jeder kleine Windhauch ließ diese "Schneefederchen" hochfliegen und dabei zerteilen sie sich auch noch. Sodass dadurch Wolken aus Schnee entstehen, in die man wie in eine Nebelwand einfährt. Das kann gefährlich sein, wenn man z.B. zu nah am Vordermann fährt - was wir natürlich nicht gemacht haben. Aber nachdem Ralf doch ein bis zeimal ziemlich abbremsen musste, sind wir noch ein Tacken vorsichtiger gefahren als vorher. Also ich habe sowas noch nie vorher erlebt. Es war ganz schön abenteuerlich und wir waren froh, wieder zu Hause zu sein.
Am nächsten Tag war unsere Julfeier angesagt icl. Julklapper!! Laut Margit sollten wir kleine Geschenke, so um 10 Kronen, nett eingepackt, mitbringen. Und jeder sollte auch was zum Essen oder Trinken mitbringen. Und so machten wir uns am frühen Morgen auf den Weg.
Ich hatte ein Brot selbst gebacken und lecker Kräuterbutter dazu gemacht. Von der Schule aus ging es dann im Konvoi raus zu Margit's Haus. Das liegt etwas außerhalb Söderhamns. Ein schönes, altes Haus. Sehr groß für einen alleine. Margit erzählte, dass das Haus von ihren Großeltern gebaut wurde und ihre Eltern so wie sie dort von Kindheit an gewohnt haben bzw. wohnen. Margit selber hat zwei erwachsene Kinder von denen die Tochter als Forscherin auf Svalbard arbeitet. Beeindruckend!!
Ungefähr 30 Menschen aus dem Sfi-Kurs waren nun dort zusammen und jeder hatte sein Essen auf den großen Küchentisch abgestellt und sein Julklapp auf einen Tisch in der Diele.
Alles wurde schön hergerichtet und sortiert. Dann haben wir alle zusammen gegessen. Entweder am großen Tisch oder vor dem Kamin. Es wurde sich nett unterhalten - natürlich nur in schwedisch!! Die Menschen kommen aus vielen verschiedenen Ländern: Thailand, Vietnam, Lettland, Russland, Irak, Iran, USA, Columbien und wir aus Deutschland. Es war ganz nett und hat Spaß gemacht. Als wir fertig gegessen hatten, wurden die Geschenke verteilt. Hierfür hatte Joe, er kommt aus den USA, soviele Nummern aufgeschrieben und ausgeschnitten, wie Geschenke da waren. Jeder durfte sich ein Nümmerchen ziehen und dann gings los. Der Reihe nach wurden die Nummern aufgerufen und der aufgerufene durfte sich dann ein Geschenk aussuchen. Der nächste hatte die Möglichkeit, sich das von seinem Vorgänger ausgesuchte und ausgepackte Geschenk zu nehmen. Dann durfte natürlich der seines Geschenks beraubte ein neues aussuchen. So ist Ralf dreimal in den Genuss gekommen, Geschenke auszupacken. Das natürlich alles unter großem Gelächter und viel Hallo. So gegen halb eins war dann alles ausgepackt und ausreichend bewundert und die Feier war vorbei. Wir verabschiedeten uns nicht ohne vorher einen Rundgang durch das schöne Haus gemacht zu haben. Margit hat es sich auf der ersten Etage gemütlich gemacht. Hier gibt es auch zwei Zimmer für ihre Enkelinnen - ihre beiden "Prinzessinnen" - wie sie sagt, wenn sie zu Besuch kommen. Ein wunderschönes altes Haus (unser Haus passte zweimal rein) mit tollen alten Möbeln!!
Am nächsten Tag haben wir uns dann nochmal nach Söderhamn aufgemacht. Im Schulcenter gab es ein Julkonzert - eine letzte Veranstaltung vor den Ferien. Alles ganz unkompliziert und einfach gestaltet. Aber schön und stimmungsvoll. Dannach wurden wir mit den besten Wünschen in die Ferien entlassen.


Am vergangenen Dienstag hatten wir statt Unterricht Bastelstunde. Wir haben einen Halmstern angefertigt. Unsere Margit (Lehrerin) hatte zwei große Buschen Hafer mitgebracht und uns gezeigt, wie wir arbeiten sollten und das ist dabei herausgekommen.
So richtig Schwedisch!!!!!!!!!!
Am Mittwoch hatten wir dann mal nix wirklich vor aber ein Problem!! Die Matratze des Gästebettes, gerade erst angeschafft, wollte sich nicht "entwickeln". Als wir sie vor 14 Tagen in Gävle gekauft hatten, war sie stramm eingerollt und in der Anleitung stand, dass sie sich innerhalb von 24 Stunden auf das richtige Maß aufplustert. Tja - von wegen - nix passierte. Peinlich peinlich - und wir bekommen doch Besuch ;-)) Auch das Aufdrehen der Heizung im Gästezimmer nutzte nix. Also haben wir die Matraze am Mittwoch Vormittag (bei Schneetreiben) ins Auto geladen und haben uns auf den Weg nach Gävle gemacht. Von Söderhamn aus ist es völlig simpel zu fahren, immer auf der E4. Es schneite und schneite und es war herrlich anzuschauen
Der Umtausch bei IKEA ging schnell vonstatten und nachdem wir uns noch gestärkt hatten, holten wir die neue Matraze ab und machten uns auf den Rückweg. Es hatte sich zwischenzeitlich sozusagen "eingeschneit"!! Auf der E4 ging es zwar zügig voran aber der Schnee war nun wirklich überwältigend. Im Verkehrsfunk hörten wir dann von Unfällen weiter im Norden, querstehende Lastwagen und ein Bus, der nicht weiterkommt und es wurde vor "snörök" gewarnt!!!!!!!!! Wir konnten uns zwar das Wort erklären aber was das tatsächlich ist haben wir dann mitbekommen. Da die Außentemperaturen bei -15° lagen, war der Schnee wie Daunenfederchen und flog durch die Luft wie dieselben. Und jeder kleine Windhauch ließ diese "Schneefederchen" hochfliegen und dabei zerteilen sie sich auch noch. Sodass dadurch Wolken aus Schnee entstehen, in die man wie in eine Nebelwand einfährt. Das kann gefährlich sein, wenn man z.B. zu nah am Vordermann fährt - was wir natürlich nicht gemacht haben. Aber nachdem Ralf doch ein bis zeimal ziemlich abbremsen musste, sind wir noch ein Tacken vorsichtiger gefahren als vorher. Also ich habe sowas noch nie vorher erlebt. Es war ganz schön abenteuerlich und wir waren froh, wieder zu Hause zu sein.
Ich hatte ein Brot selbst gebacken und lecker Kräuterbutter dazu gemacht. Von der Schule aus ging es dann im Konvoi raus zu Margit's Haus. Das liegt etwas außerhalb Söderhamns. Ein schönes, altes Haus. Sehr groß für einen alleine. Margit erzählte, dass das Haus von ihren Großeltern gebaut wurde und ihre Eltern so wie sie dort von Kindheit an gewohnt haben bzw. wohnen. Margit selber hat zwei erwachsene Kinder von denen die Tochter als Forscherin auf Svalbard arbeitet. Beeindruckend!!
Ungefähr 30 Menschen aus dem Sfi-Kurs waren nun dort zusammen und jeder hatte sein Essen auf den großen Küchentisch abgestellt und sein Julklapp auf einen Tisch in der Diele.
Am nächsten Tag haben wir uns dann nochmal nach Söderhamn aufgemacht. Im Schulcenter gab es ein Julkonzert - eine letzte Veranstaltung vor den Ferien. Alles ganz unkompliziert und einfach gestaltet. Aber schön und stimmungsvoll. Dannach wurden wir mit den besten Wünschen in die Ferien entlassen.
Und dann war ja noch die Vorbereitung für unseren Nachbarschaftsadventskaffeetrinkennachmittag angesagt. Wir haben insgesamt drei Familien als Nachbarn. Gleich am Wegesanfang wohnen Nisse und Karin - ein älteres Ehepaar (Rentner aber noch fit), gleich neben uns wohnen Erik und Teres, ein etwa Ende Zwanzig Anfang dreißigjähriges Paar und dann kommen Hans, Annet, Sophie und Jonas, die wohnen im letzten Haus an unserem Weg - übrigens außer unserem auch ein rotes Haus! Pünktlich um halb vier standen alle vor der Türe. Wir hatten unsere Einfahrt mit zwei "Marschaller" beleuchtet. Das sind "Riesenteelichte", die hier zu solchen Gelegenheiten aufgestellt werden.
Sehr stimmungsvoll !!!
Alle sind sehr nett. Zur Begrüßung in Mohed bekamen wir hübsche Blumen geschenkt. Es kam auch gleich eine angeregte Unterhaltung in Gang, die wir teilweise sogar verstanden haben. Erik - er spricht auch ein bisschen deutsch - ist derjenige, der den Schnee wegräumt, mit seinem Trecker.
Das finden wir natürlich besonders nett und wollten uns auch gerne an den Spritkosten beteiligen. Aber da sind wir noch nicht schlauer gewworden???? Na ja - er wird sich schon melden, wenns not tut - so hoffen wir und die anderen Nachbarn auch. Hans hat einen etwas größeren Trecker mit Schaufel und hat auch schon geräumt. Das war dann aber auch nötig. Ne ne - soviel Schnee.
Das ist von unserer Kellertüre in den Garten fotografiert. Ich würde meinen, der Schnee liegt ca. 1 m hoch. Ralf hat den Weg zum Vogelhäusschen freigeschaufelt.
Der Nachmittag ging auch mit viel Gelächter bei lecker Mohnstollen, Plätzchen, Kaffee und Tee vorbei. Wir wurden auch gleich zum Kaffeetrinken nächsten Sonntag eingeladen - das soll was heißen (haben wir uns sagen lassen!!).
Gestern haben wir unsere Weihnachtspost endlich fertiggestellt (viiiiiieeeel zu spät - entschuldigt alle, die erst nach Weihnachten die Post bekommen) und weggebracht. Auf dem Rückweg haben wir unsere Freunde in Ljusne besucht und sind zum Brunch am zweiten Feiertag eingeladen worden. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Willi - unser Freund, der in Härjedalen, Tännäs wohnt - wollte uns eigentlich über Weihnachten besuchen kommen. Leider hat er sich - genau wie ich - aus Deutschland eine dicke Grippe mitgebracht und liegt nun im Bett und will sich natürlich auskurieren. Da wir unsere Katzen noch nicht so lange alleine lassen können und auch unsere Nachbarn noch nicht mit "Katzenhüten" belästigen wollen (obwohl abgeneigt war Nisse nicht) können wir ihn leider nicht besuchen. Na ja - das wird schon wieder.
Und so sah es heute bei uns aus. Es hat aufgehört zu schneien und der Himmel war heute den ganzen Tag strahlend blau.
Dienstag, 15. Dezember 2009
nu isser da
Schnee - Schnee - Schnee - Schnee
Seit gestern abend schneit es ununterbrochen. Es sind eher ganz feine Schneekristalle - mal etwas größer, mal etwas kleiner - aber es hört nicht auf. Heute morgen habe ich mal die ersten Impressionen eingefangen. Teilweise sind die Bilder etwas bläulich - das macht der Schnee :-)
Seit gestern abend schneit es ununterbrochen. Es sind eher ganz feine Schneekristalle - mal etwas größer, mal etwas kleiner - aber es hört nicht auf. Heute morgen habe ich mal die ersten Impressionen eingefangen. Teilweise sind die Bilder etwas bläulich - das macht der Schnee :-)
aus der offenen Haustüre - wir haben noch nicht geschippt
David ist auch eingeschneit
Die Einfahrt - wie gesagt - unberührt
Terasse bzw. der Balkon
Vogelhäusschen aus dem Küchenfenster
Und es hört und hört nicht auf. Hier ist der Link zu unserer Wetterkarte in Schweden
Da könnt ihr beobachten, wie das Wetter ist und wird.
Und dann hatte ich für heute morgen einen Termin verabredet für unsere kleine Berta. Wir wollten sie kastrieren lassen. Aber die Tierärztin sagte uns, dass sie noch zu jung sei. Wir haben noch mal genau in den Papieren nachgeschaut. Tatsächlich ist sie erst ca. 4 Monate alt. Also wurde sie noch verschont. Aber dafür haben wir eine "Testautofahrt" mit ihr machen können. Alle Katzenbesitzer wissen, wovon ich spreche. Sie war erst mal gar nicht begeistert. Hat fast das Katzenkörbchen auseinandermontiert. Mich kurz gekratzt und nach 10 Minuten hatte sie sich aber beruhigt. Auf der Rückfahrt war es schon gar nicht mehr soooo schlimm. Aber sie war natürlich sehr aufgeregt und hechelte. Ich hatte sie auf dem Schoß (ich weiss, dass sollte man nicht tun) und habe sie immer gestreichelt und beruhigt. Nun ist Berta erst mal aus dem Schneider. Für Februar habe ich schon einen Termin im Kalender gemarkert. Dann muss sie ran - die aaaaaame kleine Katze.
Samstag, 12. Dezember 2009
und das war nun die vergangene Woche
Ralf hatte mich vom Flugplatz abgeholt. Und hier die wunderschöne Luft zu atmen hat mich schon wieder ein bisschen gesund werden lassen. Es war herrliches Wetter. Kalt und die Luft war an den Bäumen gefroren, so dass alles mit Eisglitzer bestreut war. Wunderschön. Und die schwedischen Nummernschilder waren nun auch auf unserem Auto montiert. Ralf war beim Billprofning gewesen und so durfte er mich schon mit schwedischen Kennzeichen abholen kommen.
Auf dem Rückweg sind wir über Gävle gefahren. Hier wird jede Jahr im Dezember ein großer Halmbock aufgestellt und den wollte ich unbedingt sehen. Also sind wir in die Stadt und zum Schlossplatz. Dort steht der Bock und ist so schön, wie ich es mir vorgestellt habe.
Und hier noch ein Link zur Bock-Webkamera
http://www.merjuligavle.se/Bocken/Bockenkamera1/
Hier steht auch einiges über die Historie des Gävle Julbock. Für uns gings weiter zu IKEA. Denn das Gästebett sollte eingekauft werden. Ralf hatte einige Bedenken über die Maße. Aber mein geübtes Auge hatte das längst gecheckt. Und tatsächlich, alles passte rein. Nun konnten wir endlich nach Hause. Es war schon dunkel, als wir auf unser Grundstück kamen. Und ich war wirklich, wirklich froh, wieder hier zu sein.
Und wie schön!!! Während ich in Deutschland war, war Ralf wirklich fleissig gewesen. Nicht nur das Gästezimmer war fertig gemalert und die Bücher in den Regalen. Auch die Küche war gestrichen. Die Decke ist nun weiß und die Wände so "taubenrauchblau" wie ich es mir vorgestellt hatte. So eine schöne Überraschung. Hier kann man es vielleicht ein bisschen sehen. Nun hängt auch das Kochbuchregal dort, wo es hinsollte.
Na und dann gings erst richtig los mit dem Dekorieren. Nun sieht es schön und gemütlich aus.
Auf dem Rückweg sind wir über Gävle gefahren. Hier wird jede Jahr im Dezember ein großer Halmbock aufgestellt und den wollte ich unbedingt sehen. Also sind wir in die Stadt und zum Schlossplatz. Dort steht der Bock und ist so schön, wie ich es mir vorgestellt habe.
Und hier noch ein Link zur Bock-Webkamera
http://www.merjuligavle.se/Bocken/Bockenkamera1/
Hier steht auch einiges über die Historie des Gävle Julbock. Für uns gings weiter zu IKEA. Denn das Gästebett sollte eingekauft werden. Ralf hatte einige Bedenken über die Maße. Aber mein geübtes Auge hatte das längst gecheckt. Und tatsächlich, alles passte rein. Nun konnten wir endlich nach Hause. Es war schon dunkel, als wir auf unser Grundstück kamen. Und ich war wirklich, wirklich froh, wieder hier zu sein.
Und wie schön!!! Während ich in Deutschland war, war Ralf wirklich fleissig gewesen. Nicht nur das Gästezimmer war fertig gemalert und die Bücher in den Regalen. Auch die Küche war gestrichen. Die Decke ist nun weiß und die Wände so "taubenrauchblau" wie ich es mir vorgestellt hatte. So eine schöne Überraschung. Hier kann man es vielleicht ein bisschen sehen. Nun hängt auch das Kochbuchregal dort, wo es hinsollte.
Hier unser Küchentisch im Weihnachtsstil.
Nun wollte ich es auch schnell adventlich und vorweihnachtlich haben. Leider war ich doch etwas angschlagener als ich zugeben wollte. Und am Freitag habe ich mich nur ausgeruht und ein bisschen gepflegt. Am Samstag sind wir dann in den Wald und haben Birkenreisig geschnitten. Hier liegen so viele umgesägte Birken rum. Mit den Reisern habe ich einen Adventkranz gebunden (mit dem Golddraht aus Deutschland!!!!) und mit den Kerzentellern dekoriert (die hart erkämpften von Karstadt!!) und hübsche Kugeln noch dazu. Na und dann gings erst richtig los mit dem Dekorieren. Nun sieht es schön und gemütlich aus.
Unser Jul(halm)bock
Nun haben wir aber auch fast alle Kisten ausgepackt - ich meine nicht nur die Weihnachtskisten. Auch die letzten Bücher sind dort, wo sie hinsollen. Bilder sind aufgehängt. Möbel dort, wo sie hinsollten. Die obere Etage wird irgendwann im neuen Jahr angestrichen. Dann vielleicht das Kleiderschrankzimmer - und so geht es voran.
Seit vergangenen Montag besuche ich auch den schwedischen Sprachkurs "Sfi" Svenska för invandrare. Ralf war in der vorgegangenen Woche auch schon zweimal dort und berichtete mir begeistert.
Es ist was ganz anderes, als wir uns eine Schule vorstellen. Mittlerweile denke ich, dass es eine Mischform von Studium und Schule ist. Es macht Spaß. Die Lehrer sind kompetent und motiviert. Es ist teilweise ein bisschen chaotisch und unsere Lehrerin, Margit, erinnert mich ein bisschen an "Madam Mim" von Walt Disney. Die ist voller Energie und wirbelt herum und kennt uns alle und weiss genau, wie weit wir sind. Eine gute Menschenkennerin - ich hatte ja schon berichtet ;-)
Jeder Tag, den wir dort verbringen, bringt uns ein bisschen vorwärts. Es macht Spaß, zu merken, dass Schweden einen verstehen. Und wir sprechen so gut wie kein englisch mehr mit den Schweden. Also Erfolg auf der ganzen Linie. Am Donnerstag waren wir außer der Reihe in der Schule, wir haben immer Montags, Mittwochs und Freitags je von 13.00 - 15.00 h Unterricht. Es kam Lucia. Die Lucia wird jedes Jahr neu gewählt und in diesem Jahr ist es eine mit ganz dunkler Haut. Aber - sie heißt Karin!! Wir glauben, dass sie adoptiert ist.
Unsere Schule hat eine große Cafeteria/Mensa. Die Lucia geht in die Schulen und Kindergärten und auch in die Ämter und Krankenhäuser. Sie singen die Lucialieder und spenden Licht und ein bisschen Besinnlichkeit.Schaut mal ----> Luciafest
Außerdem isst man in den Tagen vor- und nachher die Lussekatter. Habe ich auch gebacken und schmecken legga
Lussekatter
Dannach haben wir noch eine Stunde Unterricht gehabt. In der kommenden Woche haben wir ein Julfest bei Margit mit Julklapper und essen und trinken und einfach nett beisammen sein. Bin auch schon gespannt darauf. Hoffentlich vergesse ich nicht meinen Foto.
Am Montag ist meine Verhandlung beim Arbeitsgericht. Haltet mir alle die Daumen. Die Einschätzung meines Anwaltes ist ziemlich positiv. Ich bin gespannt, wie ein Flitzebogen. Sobald ich etwas weiß, werde ich hier natürlich berichten.
Leider hat es immer noch nicht richtig geschneit. Es ist zwar weiß draußen aber das ist nur ein Puderzuckerüberzug. Ab nächster Woche solls rund gehen - lt. Zeitung. Wir werden sehen!
Naaaaaaaaaa?????? Seid Ihr schon alle neugierig??????
Also denn - will ich mal wieder.
Zuerst mal: Es geht uns soweit gut, wir sind nicht eingeschneit und unsere Knochen sind alle heile!!!!
Leider hat mich eine Erkältung erwischt. Vor zwei Wochen bin ich mit dem Flieger nach Deutschland und habe mir sehrwahrscheinlich über die Aircondition eine Husten- und Schnupfenbakterienviruserreger, oder wie so was heißt, eingefangen.
Ich bin von Arlanda geflogen - Ralf hatte mich hingebracht, es sind ca. 260 km von uns - und bin in Hannover gelandet wo mich ebenfalls ein Ralf *ggg abholte. Die Landung war abscheulich. Es war schon angesagt, dass es starke Böen gäbe. Es hat ganz schön gerüttelt und geschüttelt und da ich eh nicht der mutigste Flieger bin, hatte ich wohl auch Schweißperlen auf der Stirn so dass mich meine Sitznachbarin ganz besorgt nach meinem Befinden fragte *schweißabputz. Gott sei Dank geht so was dann aber schnell vorbei und der Pilot hat die Maschine trotz heftiger Winde gut aufgesetzt.
Ab Freitag gab es dass weltberühmte "Elfentreffen" in Sulingen. Eine der Elfen bin ich!!!!!!!!!! Zwei von uns hatten ein Hotelzimmer gebucht. Dieses Hotel bietet auch Massagen, Sauna und Dampfsauna an. Da wir schlau sind, hatten wir schon jeder Massagen gebucht. Nach einem schönen ausgiebigen Frühstück und einem langen Spaziermarsch durch die *.......? Heide haben wir bei einer schönen Tasse Kaffe ausgiebig geratscht. Neee - war das schön. Auch die Massagen und die Saunagänge haben uns wundergut getan. Dannach haben wir uns alle in Schale geworfen und sind in einen tollen Gasthof gefahren. Ein Steakhaus. Leider habe ich schon wieder den Namen vergessen. Aber sehr empfehlenswert. Nicht nur das Essen. Das ganze Ambiente - sowas von schön und stilvoll (vorweinachtlich) geschmückt. Ganz entzückend.
Am Abend vorher waren wir in Sulingen in einer "Kneipe"?? "Restaurant"??. Tja - kann man gar nicht sagen, was das ist. Dort gab es das "Spaghetti-Karusell". Ne super Sache. Eine Schüssel mit selbstgemachten Spaghetti und rundherum kleine Schüsseln mit den verschiedenen Saucen. Und leckeres irisches Bier dazu. Tolle Mischung und hat Spaß gemacht. Doch, ja, ich hatte einen Fotoapparat mit in Deutschland, aber leider nieeee dabei - ich Dummi.
Ich durfte bei einer von den Elfen übernachten (Danke Doris). Das Gästebett war sehr bequem!!
Am Sonntag ging unser Elfentreffen zu Ende. Eine kam aus Berlin, eine aus Unna, die Sulinger Elfe war diesmal die Ausrichterin und im nächsten Jahr findet es hier bei uns in Schweden statt. Am Sonntag sind wir alle noch nach Bremen gefahren. Die Berliner Elfe musste zum Zug und ich bin mit der Bahn gen Oberneuland gefahren, wo mich später Dolores abgeholt hat. Aber vorher haben wir noch kurz den Weihnachtsmarkt besucht und ich konnte den anderen Mädels noch ein bisschen von Bremen zeigen - ist ja eine so schööööne Stadt.
Nachdem mich Dolores "eingefangen" hatte, haben wir es uns bei ihr gemütlich gemacht und erst mal schön miteinander geredet. Die Erkältung machte sich langsam bemerkbar. Der Husten wurde schlimmer und der Hals kratzte. Aber zwei Paracetamol und ACC Hustenlöser haben mir dann doch durch die Nacht geholfen. Denn am Montag musste ich doch einiges in Bremen erledigen. Ich hatte die Kennzeichen der Motorräder und unseres Wohnwagens mitgenommen um sie in Bremen abzumelden. Also am nächsten Morgen mit Bus und Bahn von Oberneuland nach Bremen rein. Dolores hatte mir am Abend noch den Weg zur Bushaltestelle gezeigt und alles hat auch gut geklappt. Da ich noch immer die "BOB" Karte habe, war es auch kein Problem mit Fahrscheinen und deren Beschaffung. Diese BOB Karte ist wirklich ne gute Erfindung. So groß wie eine Scheckkarte, kann man in allen Fahrzeugen der BSAG (Bremer Straßenbahn AG) an dafür bestimmten Terminals seine Fahrstrecken buchen. Am Ende eines Monats wird per Internet abgerechnet und abgebucht. Sowas sind wirklich Vorteile der heutigen Technik.
Das mit dem Abmelden der Fahrzeuge war auch kein Problem. Da ich, seit wir in Schweden leben, etwas geduldiger geworden bin und mir immer wieder sage: "Du hast doch Zeit" konnte mich das Warten dort nicht aus der Ruhe bringen. Nach gut einer dreiviertel Stunde war ich dann auch durch mit allem. Und nun konnte ich durch die Stadt laufen und einkaufen und schauen und den Weihnachtsmarkt geniessen. Zu Karstadt, dass war mein nächstes Ziel. Hier erstand ich als erstes die Einlagen für meinen Filofax und einen Tischkalender (ja, doch - sowas gibt es auch in Schweden!! Oder über den Onlineshop - aber ist es nicht schöner, zu shoppen????). Dann ging es in die 3 Etage zum Weihnachtsdekomarkt. Der ist bei Karstadt immer sehr, sehr schön und ich finde dort eigentlich immer alles, was ich "brauche" ;-))
Diesmal hatte ich vor, Kerzenteller für meinen noch zu bindenden Adventskranz zu kaufen. Ich schlenderte also durch die Regale und JAAAAAA, da waren sie!! Genau, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Eine Frau stand am besagten Regal und nahm einen der Kerzenteller raus und ging weg. Ja - genau diese Größe sollte es sein. Ich grabbelte im Körbchen - - - - - einen, - - - - - noch einen und noch einen - - - - - und das war's???? Nur noch drei in genau DER Größe, die ich wollte???? Hmmmm!! Sollte ich die Frau ansprechen?? Ich bin dann immer hinter ihr hergeschlendert, habe mich umgeschaut und ununterbrochen innerlich Beschwörungen aufgesagt : "Leg' das wieder weg!", "Du brauchst das nicht!", "Du hast doch nur den einen.", "Leg' den wieder weg!"
Zuerst mal: Es geht uns soweit gut, wir sind nicht eingeschneit und unsere Knochen sind alle heile!!!!
Leider hat mich eine Erkältung erwischt. Vor zwei Wochen bin ich mit dem Flieger nach Deutschland und habe mir sehrwahrscheinlich über die Aircondition eine Husten- und Schnupfenbakterienviruserreger, oder wie so was heißt, eingefangen.
Ich bin von Arlanda geflogen - Ralf hatte mich hingebracht, es sind ca. 260 km von uns - und bin in Hannover gelandet wo mich ebenfalls ein Ralf *ggg abholte. Die Landung war abscheulich. Es war schon angesagt, dass es starke Böen gäbe. Es hat ganz schön gerüttelt und geschüttelt und da ich eh nicht der mutigste Flieger bin, hatte ich wohl auch Schweißperlen auf der Stirn so dass mich meine Sitznachbarin ganz besorgt nach meinem Befinden fragte *schweißabputz. Gott sei Dank geht so was dann aber schnell vorbei und der Pilot hat die Maschine trotz heftiger Winde gut aufgesetzt.
Ab Freitag gab es dass weltberühmte "Elfentreffen" in Sulingen. Eine der Elfen bin ich!!!!!!!!!! Zwei von uns hatten ein Hotelzimmer gebucht. Dieses Hotel bietet auch Massagen, Sauna und Dampfsauna an. Da wir schlau sind, hatten wir schon jeder Massagen gebucht. Nach einem schönen ausgiebigen Frühstück und einem langen Spaziermarsch durch die *.......? Heide haben wir bei einer schönen Tasse Kaffe ausgiebig geratscht. Neee - war das schön. Auch die Massagen und die Saunagänge haben uns wundergut getan. Dannach haben wir uns alle in Schale geworfen und sind in einen tollen Gasthof gefahren. Ein Steakhaus. Leider habe ich schon wieder den Namen vergessen. Aber sehr empfehlenswert. Nicht nur das Essen. Das ganze Ambiente - sowas von schön und stilvoll (vorweinachtlich) geschmückt. Ganz entzückend.
Am Abend vorher waren wir in Sulingen in einer "Kneipe"?? "Restaurant"??. Tja - kann man gar nicht sagen, was das ist. Dort gab es das "Spaghetti-Karusell". Ne super Sache. Eine Schüssel mit selbstgemachten Spaghetti und rundherum kleine Schüsseln mit den verschiedenen Saucen. Und leckeres irisches Bier dazu. Tolle Mischung und hat Spaß gemacht. Doch, ja, ich hatte einen Fotoapparat mit in Deutschland, aber leider nieeee dabei - ich Dummi.
Ich durfte bei einer von den Elfen übernachten (Danke Doris). Das Gästebett war sehr bequem!!
Am Sonntag ging unser Elfentreffen zu Ende. Eine kam aus Berlin, eine aus Unna, die Sulinger Elfe war diesmal die Ausrichterin und im nächsten Jahr findet es hier bei uns in Schweden statt. Am Sonntag sind wir alle noch nach Bremen gefahren. Die Berliner Elfe musste zum Zug und ich bin mit der Bahn gen Oberneuland gefahren, wo mich später Dolores abgeholt hat. Aber vorher haben wir noch kurz den Weihnachtsmarkt besucht und ich konnte den anderen Mädels noch ein bisschen von Bremen zeigen - ist ja eine so schööööne Stadt.
Nachdem mich Dolores "eingefangen" hatte, haben wir es uns bei ihr gemütlich gemacht und erst mal schön miteinander geredet. Die Erkältung machte sich langsam bemerkbar. Der Husten wurde schlimmer und der Hals kratzte. Aber zwei Paracetamol und ACC Hustenlöser haben mir dann doch durch die Nacht geholfen. Denn am Montag musste ich doch einiges in Bremen erledigen. Ich hatte die Kennzeichen der Motorräder und unseres Wohnwagens mitgenommen um sie in Bremen abzumelden. Also am nächsten Morgen mit Bus und Bahn von Oberneuland nach Bremen rein. Dolores hatte mir am Abend noch den Weg zur Bushaltestelle gezeigt und alles hat auch gut geklappt. Da ich noch immer die "BOB" Karte habe, war es auch kein Problem mit Fahrscheinen und deren Beschaffung. Diese BOB Karte ist wirklich ne gute Erfindung. So groß wie eine Scheckkarte, kann man in allen Fahrzeugen der BSAG (Bremer Straßenbahn AG) an dafür bestimmten Terminals seine Fahrstrecken buchen. Am Ende eines Monats wird per Internet abgerechnet und abgebucht. Sowas sind wirklich Vorteile der heutigen Technik.
Das mit dem Abmelden der Fahrzeuge war auch kein Problem. Da ich, seit wir in Schweden leben, etwas geduldiger geworden bin und mir immer wieder sage: "Du hast doch Zeit" konnte mich das Warten dort nicht aus der Ruhe bringen. Nach gut einer dreiviertel Stunde war ich dann auch durch mit allem. Und nun konnte ich durch die Stadt laufen und einkaufen und schauen und den Weihnachtsmarkt geniessen. Zu Karstadt, dass war mein nächstes Ziel. Hier erstand ich als erstes die Einlagen für meinen Filofax und einen Tischkalender (ja, doch - sowas gibt es auch in Schweden!! Oder über den Onlineshop - aber ist es nicht schöner, zu shoppen????). Dann ging es in die 3 Etage zum Weihnachtsdekomarkt. Der ist bei Karstadt immer sehr, sehr schön und ich finde dort eigentlich immer alles, was ich "brauche" ;-))
Diesmal hatte ich vor, Kerzenteller für meinen noch zu bindenden Adventskranz zu kaufen. Ich schlenderte also durch die Regale und JAAAAAA, da waren sie!! Genau, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Eine Frau stand am besagten Regal und nahm einen der Kerzenteller raus und ging weg. Ja - genau diese Größe sollte es sein. Ich grabbelte im Körbchen - - - - - einen, - - - - - noch einen und noch einen - - - - - und das war's???? Nur noch drei in genau DER Größe, die ich wollte???? Hmmmm!! Sollte ich die Frau ansprechen?? Ich bin dann immer hinter ihr hergeschlendert, habe mich umgeschaut und ununterbrochen innerlich Beschwörungen aufgesagt : "Leg' das wieder weg!", "Du brauchst das nicht!", "Du hast doch nur den einen.", "Leg' den wieder weg!"
Und - ob ihrs glaubt oder nicht - sie hat ihn wieder in das Körbchen gelegt und ich gleich - wie ein Geier - mich draufgestürzt und zu meinen dreien gelegt. Das war schon mal ein kleines Erfolgserlebnis. Na ja - nun hatte ich aber erst mal genug von der "großen Stadt" und bin wieder mit Bus und Bahn zu Dolores. Meine liebe Freundin hatte uns was leckeres zum Abendessen besorgt und wir sind dann auch recht früh zu Bett. Mir ging es nicht besonders und Dolores musste ja am nächsten Tag arbeiten. Die Nacht war schrecklich. Soviel Husten. Dolores war ganz besorgt und hat mir am frühen Morgen Medikamente aus der Apotheke geholt und mir das Frühstück ans Bett gebracht. Danke Dolores. Da ich aber noch das eine und andere aus der Stadt besorgen wollte und es mir bald besser ging, habe ich mich auf meiner Fahrt in die Stadt mit Karin und Uwe verabredet. Bis dahin hatte ich noch Zeit und konnte meine Besorgungen erledigen und gönnte mir im Kaffee bei "Stecker", wo ich auch noch nette Tischgesellschaft hatte.
Die Verabredung mit Karin und Uwe war schön. Nach etwas mehr als drei Monaten sich mal wieder zu sehen und über "das" Land zu sprechen, das wir lieben, war schon toll. So konnte ich den beiden hautnah erzählen, wie wir uns hier zurechtfinden und wie gut es uns gefällt. Karin und ich hätten noch lange weitererzählen können. Aber bei mir machte sich dann irgendwann wieder die Erkältung bemerkbar und Uwe wollte dann auch nach Hause.
Am nächsten Tag hatte ich mich mit Uwe und Heide verabredet. Nach einer etwas besseren Nacht - dank der Medikamente - war ich am Mittwoch einigermaßen fit. Bin aber erst am späten Mittag in die Stadt. So hatte ich Zeit, meinen Koffer schon mal zu packen.
Heide, Uwe und ich waren für vier Uhr verabredet. Das hat auch gut geklappt. Und wir sind nach Lesum gefahren. Dort habe ich noch in einer Metzgerei die letzten Einkäufe getätigt: Speck, Schmalz, Leberwurst und Mettwürstchen. In der zwischenzeit hatte Uwe fürs Abendbrot eingekauft. Und nachdem wir in Ruhe unser Abendbrot gegessen hatten und uns unterhalten hatten und den anstehenden Besuch bekakkelt hatten, hat Uwe mich zu Dolores gefahren. Danke Uwe!! Und so ging mein letzter Abend zu Ende. An nächsten Morgen - ich musste schon relativ früh aufstehen, da mein Zug schon um 7.14 h nach Hannover ging - habe ich die letzten Reste in den Koffer gequetscht und ihn auch zu bekommen - JAAAA! Dolores hat mich zum Bahnhof gebracht. Dank Dolores!!
Mein Zug kam pünktlich und fuhr pünktlich ab. In Hannover musste ich umsteigen in die S-Bahn zum Flugplatz. Überhaupt kein Problem!! Das einchecken war auch soweit unproblematisch. Bis auf mein Handgepäck!! Hier hatte ich einiges von den Metzgereieinkäufen eingepackt - in Alufolie. Irgendwie war auf dem Röntgenbild wohl nicht klar, was es war und so musste ich mal eben die Tasche auspacken. Ich sagte dem Sicherheitsbeamten, dass ich zurück nach Schweden fliege und ein paar Deutsche Schlachtersachen mitnehmen. Er roch an dem Päckchen mit dem Speck und meinte "Mhhhh, riecht gut". Das nächste Päckchen hielt er in der Hand und ich sagte: "Das sind die Mettwürstchen". "Mhhhh - die riechen auch lecker" sagte der Sicherheitsbeamte und zwinkerte mir zu. Die Leberwurst hatte ich vorsichtshalber in den Koffer gepackt - wer weiss, nicht dass das als "Lebersprengpaste" konfisziert worden wäre?????? :o
So hatte ich noch Zeit mich um den "Duty free" zu kümmern. Zwei Flaschen "Schnaps" mussten auch noch mit. Und dann habe ich erstmal in aller Ruhe gefrühstückt. Die Maschine war leider ein bisschen unpünktlich. Aber das hat sie mit Rückenwind wieder gutgemacht!! ;-))
Pünktlich 12.35 h bin ich gelandet - diesmal sanft und schön. Mein Ralfmann erwartete mich schon. Und so war ich wieder "zu Hause"
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