Mittwoch, 22. April 2015

...in Deutschland und wieder zu Hause

Also vorweg, es war sehr sehr schön und ich habe die Zeit sehr genossen.

Am Ostersonntag brachte mich Ralf zur Bahn und ich entschwand nach Arlanda. Dort angekommen, wägte ich mich in Sicherheit und auf dem Weg zum Terminal 1 (eigentlich dachte ich, dass es das gäbe??). Aber nirgendwo fand ich einen Hinweis, dass es ein Terminal 1 gibt?? Also auf dem ersten Drittel Weg zur Info um zu fragen und ich erfuhr, dass GW nun nicht mehr von 2 fliegt (1 gabs nie??? schaut ihr >>> Die vier Terminals von Arlanda tragen die Nummern 2, 3, 4 und 5; ein Terminal 1 existiert nicht. Hintergrund dessen ist eine Planungsänderung bei der Erweiterung des Flughafens. Im Rahmen dieser Erweiterung erhielten alle alten und geplanten Terminals 1992 neue Bezeichnungen. Der tatsächliche Bau des geplanten Terminals 1 wurde jedoch nach Benennung der anderen Terminals nie durchgeführt.) sondern von 5!!!!!

Also genau entgegen gesetzt *grr

Ich also wieder zurueck marschmarsch!!! Mit hängender Zunge und leicht verschwitzt musste ich mich am Terminal 5 erstmal zurechtfinden = wo gebe ich meinen tonnenschweren Koffer ab *check, wo muss ich durch die Kontrollen*check und - ganz wichtig - wo ist mein Gate????? Aber auch das habe ich gefunden. Leider ist mir durch dieses Rumgerenne die Zeit zum Shoppen im Duty free verloren gegangen. Denn das Gate liegt gaaaaanz am Ende des Flughafens :-(  So sass ich dort und wartete - lt. Plan hatte ich gerade noch 40 Minuten bis zum Boarding. Es passierte nichts ------------- dann eine Durchsage: Wir bitten um Entschuldigung, das Flugzeug hat Verspätung wegen Gegenwind.

Tja - und so sass ich dort und wartete und traute mich aber auch nicht mehr, noch mal in den Duty free Shop zu laufen.

30 Minuten später war das Flugzeug dann doch gelandet und nach weiteren 10 Minuten konnten wir an Bord *puhhhh

Der Flug verging wie im Flug, dank meines Kindle :-) einen Snack hatte ich auch mit und ne kleine Flasche Wasser habe ich mir an Bord gegönnt (3!!!!! Euro - fuer Wasser!!!!!)

Juergen und Marina holten mich ab. Marina mit einem rosaroten Lufballon in der Hand auf dem stand: "Willkommen Oma Lisa"  - das hat mich sehr gefreut!

Wie geplant, brachten mich die Beiden zu Oma Gisela Flosdorf zur "104" in Euskirchen. Dort hatte es einen Osterbrunch mit der ganzen Familie gegeben und Sebastian und Suse mit der kleinen Helene waren noch dort, um mich zu begruessen. 

Was soll ich da sagen?? Die Freude war gross und ich konnte mir die nassen Augen nicht unterdruecken. Wie schön, die kleine Familie endlich zu sehen!! Wie wunderbar, das erste eigene Enkelkind zu sehen!!! Worte können diese Freude nicht beschreiben.

Die folgenden Tage hatten wir uns gut sortiert. Alle zwei Tage hatten wir uns verabredet und so konnte ich Helene sehr geniessen, ab und zu rumtragen und sogar mal sauber machen und oft habe ich ihr einen kleinen Knutschi aufgedrueckt und sehen, welche Fortschritte sie machte. Abgesehen, dass sie in der Zeit ueber 500 gr zugenommen hat und man sehen konnte, wie aus einem "Neugeborenen" ein Baby zum Anfassen wird.

Helene 17 Tage alt am 7. April 2015
An den anderen Tagen war ich mit Schwester/Schwager und Bruder/Schwägerin verabredet. Am Ostermontag hatten mich Christopher und Anna zum Abendessen eingeladen und ein erster Ueberraschungsbesuch bei meiner lieben Jutta glueckte auch. Bei Suse und Sebastian hatten sich auch Thomas und Iris angesagt um mal die kleine Helene zu bestaunen. Und ein Ausflug nach Wermelskirchen, um meine Vettern mal wieder zu treffen, war auch geplant.

Mit meiner Schwester Inge verbrachte ich einen tollen Tag in Zuelpich, unserer Geburts- und Heimatstadt. Wir besuchten (ich nach mehr als 45 Jahren!!!) das ehemalige "Römerbad" jetzt Roemerthermen Zuelpich. Wouww!!! Da staunte ich aber!! Das hat sich aber verändert.




Auch an der Kirche St. Peter gegenueber meiner Grundschule am Muehlenberg, wurden viele Erinnerungen wach. Ein Spaziergang an der Burg entlang zum Weiertor mit einer kleinen Picknickpause am Kreuz in der dortigen Anlage erinnerte uns an viele schöne Kindheitserlebnisse.

Im Kircheninnenraum
Die Krypta unter St. Peter - eine der ältesten Unterkirchen des Rheinlandes.

Burg in Zuelpich

Die ehemaligen Besitzer der Burg, die Familie Sieger, die dort bis 1979 eine Schnapsbrennerei betrieb, baute sich in die alte Stadtmauer ein Haus, was zu damaligen Zeiten grosse Aufregung in der Bevölkerung hervorrief. Heute sieht man das mit anderen Augen und ich finde und fand es schon immer toll!!!

Ein neu angelegter Weinberg


Picknickpause mit Schwester :-)

Der Chlodwigbrunnen auf dem Marktplatz
Käsmarkt Nr. 7
Ueberhaupt ist Zuelpich ein richtiges Touristenziel geworden. Dank der Landesgartenschau im vergangenen Jahr, hat sich in und um Zuelpich einiges zum Positiven verändert. Im Städchen selbst sind wir auf Erinnerungsreise gegangen und haben unsere erste Wohnung gesucht und gefunden - Käsmarkt 7!!! Die Nachbarhäuser stehen bis auf eines noch immer so, wie ich es in Erinnerung hatte.
Auch der Marktplatz und die Strassen waren fast so, wie in fruehesten Jahren. Nur das viele Geschäfte andere Besitzer haben und andere Waren anbieten. Aber Einige waren tatsächlich noch da!!! Die Metzgerei Schmitz!!

Ach ja - ich könnte noch mehr schwärmen - nochmal Danke, liebe Schwester!! Das war ne tolle Idee!!!!

Noch ein grosses Danke geht auch an Gisela - die andere Oma - fuer ihre Gastfreundlichkeit. Ich fuehlte mich super aufgenomen. Das Bett war klasse, habe immer gut geschlafen. Die Fruehstuecke einfach super - auch fuer mich, die ich LCHF esse!!! Einfach toll!! Und die lieben Hunde Rikko und Jette haben mir ein bisschen Donna ersetzt :-)

Es war auch toll, Diethard, Ulrike, Ruppe, Leni und Dennis mal wieder zu treffen. Der Samstag Nachmittag ging leider zu schnell vorbei. Danke fuer den leckeren "Kladdkaka" - Leni!!! Hoffentlich sehen wir Euch alle mal in Schweden - wir wuerden uns sehr freuen.

Am Montag hatte ich am Vormittag keine Verabredung und machte mich auf den Weg in die Stadt, um das Eine und Andere zu besorgen. Dabei habe ich mir erstens ein Knöllchen eingehandelt und zweitens mich sehr wahrscheinlich "lahm" gelaufen. Am späten Nachmittag, bei Suse und Sebastian, tat mir mein linkes Becken weh. In der Nacht kam ich nicht in Schlaf - vor Schmerzen.
Am Morgen bin ich dann zur Notaufnahme ins Krankenhaus in Euskirchen um das abklären zu lassen.
Leider kann ich ueber diese Prozedur nicht wirklich was Gutes berichten. Im Euskirchener Krankenhaus, in der Notaufnahme, habe ich mich nicht gut behandelt gefuehlt. An der Rezeption, an die ich gehumpelt bin, wurde ich freundlich nach meinem Problem gefragt. Das habe ich in kurzen Worten geschildert. Die freundliche Dame nahm auch alles im PC auf und bat mich, zu warten. Eine Krankenschwester (glaube ich wenigstens) kam mich holen. Im Arztzimmer wurde ich erneut nach meinem Problem gefragt - was mich ein wenig verwunderte, da ich doch der Dame an der Rezeption alles erklärt hatte und die es in den PC eingegeben hatte (waren die Eintragungen etwa noch nicht auf dem PC im Arztzimmer angekommen?????). Auch sie - die Krankenschwester?? bat mich um Geduld bis der Arzt komme.
Der erschien dann auch nach kurzer Zeit und???? auch er fragte mich nach meinen Problemen *grrrrr - da war ich drauf und dran zu fragen, ob man mich veräppeln will. Aber ich habe gute Miene zu diesem "Spielchen" gemacht und nochmal alles erzählt, was ich vorher schon 2 x erzählt hatte. Nach einer Bewegungsuntersuchung (autschn!!!!!!) ordnete er Röntgen an. Den Weg zur entsprechenden Abteilung wurde mir kurz beschrieben und ich ging meiner Wege. Danach solle ich warten, ich wuerde wieder abgeholt um das Ergbnis zu besprechen. Nach der Aufnahme kam mich die Krankenschwester wieder abholen und bat mich nochmal um Geduld - gleich wuerde ich zum Arzt gerufen.

Es dauerte, dauerte, dauerte und dauerte. Eine Nachfrage an der Rezeption ergab, dass einige "Notfälle" reingekommen waren und ich mich noch gedulden solle - verdammt, ich war auch ein Notfall!! und hatte Schmerzen.

Nach gefuehlten 45 Minuten wurde ich dann doch noch zum Arzt gebeten. Dieser schaute sich die Bilder am PC an und pickte aufs Bild und erklärte mir: "Das ist eine beginnende Arthrose! Sie muessen sich aber heute nicht operieren lassen."

Huh!!!!!

OK???  Frage: "Muss ich mich denn irgendwann mal operieren lassen?" Der Arzt: "Nein, sie muessen sich heute nicht operieren lassen." Ja - das hatte ich nun verstanden aber ich glaube, er hatte mich nicht verstanden (lag es vielleicht daran, dass er aus Rumänien war??). Denn selbst nach nochmaligem (anders formuliert) Fragen, bekam ich die gleiche Antwort. Da hab ich es dann gelassen und mir vorgenommen, zu Hause in Schweden gleich noch eine zweite Meinung einzuholen. Ein Brief mit der Diagnose wurde mir ausgehändigt mit der Aussage, die beiden Medikamente, die unten drunter standen, könne ich mir in der Apotheke geben lassen - ohne Probleme!!!!

Die Apotheke liegt auf dem Krankenhausgelände und ich humpelte unter Schmerzen dorthin. Die Apothekerin erklärte mir dann, dass ich die Medikamente ohne Rezept nicht bekäme, was mich dann doch ziemlich sauer gemacht hat - manno - ich hatte Schmerzen und wollte nun endlich was dagegen haben. Aber alles half nichts und ich musste nochmal zurueck in Krankenhaus. Dort bekam ich dann ein Heftchen des Medikaments ausgehändigt von dem ich mir gleich eine Tablette einverleibt habe.
Vorweg kann ich sagen, dass die Schmerzen sich mit den Tabletten schnell gelegt haben und ich mittlerweile einen Termin bei meiner Ärztin hier in Schweden habe, um die Sache nochmal untersuchen zu lassen.

Der Mittwoch war fuer Marina belegt. Mit ihr wollte ich eigentlich nach Bad Muenstereifel fahren. Dort sind viele Outlet Geschäfte und dort wollten wir mal nach Herzenslust schnuppern.
Ja - die Schmerzen hatte ich Dank der Medikamente im Griff und so zogen wir los. Ein kleiner Abstecher nach "Maria Rast" in der Nähe von Marinas Heimatörtchen Kreuzweingarten, hatte Marina mit eingeplant.

Die kleine Kapelle von Maria Rast. Sehr idyllisch!!!

Dannach aber auf nach Bad Muenstereifel - dem Einen oder Anderen bekannt als der Ort, den "Heino" beheimatete (*aaaaahhhhh).
Jaaaaaa? Viele Geschäfte, viel zu sehen und kaufen. Aber wir haben uns gut geschlagen. Vielleicht beim nächsten Mal mehr??




Kleine Päusschen mit Kaffee und Wasser und sogar später mit einem EIS!!!! rundeten den schönen, absolut sonnigen Tag ab.
Auf dem Rueckweg kauften wir noch ein. Es sollte gegrillt werden bei Juergen und Marina.





Nach einem schönen Abend mit den Beiden merkte ich fast gar nix mehr von den Schmerzen. Danke fuer die schöne Zeit mit und bei Euch!!!!


Der Rest der Woche war auf Besuche bei Suse, Sebastian und Helene sowie nochmal ein Shoppingtag mit Inge aufgeteilt.
Samstag Abend hatte ich mich mit Jutta und Charly zum Essen verabredet. Die Beiden entfuehrten mich nach Denrath ins Restaurant "Olympisches Feuer" - wie nicht schwer zu erraten, ein griechisches Restaurant!! Lecker wars und ich war eingeladen (wenn ich das gewusst hätte *hihi). Danke liebe Jutta und lieber Charly.

Vorher hatte ich mich schon von  Sebastian, Suse und Helene (nicht ohne Tränen) verabschiedet. Denn am Sonntag wollten mich Inge und Werner um 10.30 h abholen um mich zum Flugplatz zu bringen.

In der Nacht hatte ich schon meinen Koffer soweit gepackt. Ein bisschen bedenken hatte ich wegen des Gewichts beider Gepåckteile (Koffer max. 23 kg und Handgepäck max 8 kg). Gisela hatte mir eine Gepäckwage gegeben und siehe da - es passte.
Am Sonntag morgen war ich schon frueh auf den Beinen um fertig zu werden und nicht in Hetik zu verfallen. Von Gisela wurde ich immer und immer wieder aufgefordert ja nicht den "schweren Koffer" aus meinem Zimmer (was im ersten Stock war) zu tragen. "Das regelt sich schon!" so ihre Aussage!!  Nach dem Fruehstueck musste ich sowieso noch die letzten Dinge einpacken und brachte "natuerlich" meinen Koffer mit runter (runter geht eh' besser als rauf!).

Gisela schimpfte ein bisschen und meinte dann aber, dass ja jetzt noch genug Zeit seihe und wir uns doch gemuetlich ins Wohnzimmer setzen und noch nen Kaffee trinken wollen. Ich nahm meine Tasse und .......
was fuer eine schöne Ueberraschung!!! Da waren sie: Sebastian, Suse und Helene!!! Um sich noch mal zu verabschieden!!!

Ach Ihr Lieben - was fuer eine tolle Idee!! Ich habe mich so gefreut, Euch und die kleine Helene zu sehen.

Der Abschied fiel mir einerseits schwer aber andererseits freute ich mich schon auf mein Schweden, Ralf, Donna und die Katzen. Auf den Garten - den ich nun bald mit meinen super gewachsenen Pflanzen vom Kuechenfenster - bestuecken kann.

Die Rueckreise ging super gut, obwohl ich hier auch wieder Bedenken hatte, da ich nur 45 Minuten Zeit vom Flug zum Zug hatte. Aber wie immer, wenn man sich zu viele Gedanken macht, geht alles gut!!

An dieser Stelle NOCHMAL ein grosses Dankeschön an alle, die mich so liebevoll aufgenommen, bewirtet und bespasst haben. Ich freue mich auf ein Wiedersehen - vor allem aber auf das baldige Wiedersehen mit Sebastian, Suse und Helene im August!!!!

Freitag, 27. März 2015

Und hier das wichtigste Ereigniss ...

... ich bin OMA geworden!!!  Ich freue mich so sehr - Ralf natuerlich auch obwohl er ja schon seit fast 2 Jahren Opa ist

Sebastian und Suse hatten uns während der ganzen Schwangerschaft so toll auf dem Laufenden gehalten, dass wir das Gefuehl hatten, ganz nahe dabei gewesen zu sein. Am Abend des 21. März bekam ich dann die WhatsApp Nachricht: "Es geht los!"
Und am Sonntag dann das erste Foto der suessen kleinen Helene


Ein Wunderwerk!!!  Sie wurde genau um 7.51 h geboren, war 52 cm gross und 3.070 gr schwer. Die ganze kleine Familie ist gesund und (mehr oder weniger) munter. Helene wollte nicht auf die gewohnte Art und Weise - mit dem Köpfchen voran - in die Welt kommen. Und da wurde sie durch einen Kaiserschnitt geholt.

Nächste Woche - am Ostersonntag - werde ich nach Deutschland fliegen und mein Enkelkind in die Arme nehmen.

Donnerstag, 26. März 2015

es lohnt sich

.... mal wieder zu schreiben. Und seit dem letzten Mal sind ja auch einige Wochen vergangen ...

Der Winter ist fast vorbei. Er war eigentlich auch nicht so ueberwältigend, wie wir es aus den ersten Jahren kennen. Aber Ralf ist auf seine Kosten gekommen - er war oft auf den Langlaufskiern unterwegs.
Wenn es die Wetterlage zugelassen hat, jeden Morgen mit Donna. Donna liebt den Schnee und wenn es schon kalt war, klebte das weisse Zeug auch nicht an ihr.
Meine Erältung mit hässlichem Husten verschwand dann auch irgendwann. Worueber ich äusserst froh war, denn am 13. Februar gings ja los - das alljährliche Gospelfestival in Gävle.
Freitags Anreise und gleich am späten Nachmittag die erste Probe. Die Noten (fuer mich nicht erheblich, da ich sie nicht lesen kann) und die Stimmen CD waren mir schon im Dezember geschickt worden. Die CD hatte ich mir auf mein Smartphone gespielt und konnte so immer lauschen und ueben. Also sassen die meisten Passagen. Den ganzen Samstag sowie am Sonntag Vormittag wurde weiter mit Anki und Magnus sowie den Solisten


geuebt. Ein fantastisches Erlebnis. Beide Profis und trotzdem mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben. Es hat Spass gemacht!!
Hier kommt ein "Wimmelfilm" - vielleicht entdeckt Ihr mich ;-) >>> anklicken>>>>>>>Gävle Gospel 2015

Nach dem Konzert fuhr ich mit meiner lieben Lotta nach Stockholm. Denn - am Montag kam meine liebe Barbara zu Besuch. Wir wollten uns in Stockholm treffen, das Vasa Museum anschauen, ein bisschen bummeln und dann zusammen zurueck nach Söderhamn fahren.
Das hat auch alles wunderbar geklappt.

Lottas neue Begleiterin - nein nicht ich "Loviz"
Ein Selfie im Museum!! 
 Wir haben uns nen schönen Tag gemacht.

Spaziergang mit Spikes und Gehstöcken....
Im Wald war es doch recht glatt. Der Schnee taute, gefror und taute. Eine hässliche Kombination. Immer war ich besorgt, hin zu fallen. Aber dafuer brauchte es keinen Schnee und kein Eis :-(

Ein Tag im Orbaden Spahotel - ich und meine liebe Barbara - brachte nicht nur Erholung. Ein Ausrutscher am Pool und ich hatte mir das Kahnbein gebrochen :-( 
angeschwollen und schmerzhaft

bandagiert und ruhig gestellt
so wie wir Beide - mit Spirulinamaske auf dem Gesicht
Der Arm ist mittlerweile wieder soweit hergestellt. Barbara reiste auch leider bald wieder nach Hause aber nicht lange, und der nächste Besuch war hier:

Betty und Klaus aus Bernau.

Klaus friert am Kopf - darum hat er meine schicke Muetze auf
Vielleicht diese fuers nächste Mal ;-)

oder eine von denen????
Die Nussplätzchen dienen auch zur Demonstration ...

ein "New York Cheesecake" wartete auf die Vernichtung
 Wir hatten viel Spass miteinander - es wurde wieder gespielt und gebastelt. Klaus ist eine grosse Hilfe beim Umsetzen meiner Pläne.


Dieses wunderbare Regal zum Vorziehen unserer Gemuese- und Blumen wurde eine gelungene Gemeinschaftsarbeit von Ralf und Klaus.


Ein Ausflug zu "Majas Kaffee" ganz in der Nähe von Växbo hat mir mal wieder die Tränen in die Augen getrieben. Ich liebe dieses huebsche Porzellan. Auf dem Rueckweg das>>>>
Regenbogen!!!
So ging auch diese Zeit mit viel Kurzweil und Spass und kleinen Ausfluegen, gutem Essen und Bastelarbeiten leider schnell vorbei. Betty und Klaus hatten noch einen 2-Tägigen Aufenthalt in Stockholm geplant. Dafuer hatten wir gemeinsam ein nettes kleines Hotel mitten in der Stadt gesucht, gefunden und gebucht. Leider erwischte Betty eine Erkältung. Mit vereinten Kräften, Ingwer-Zitronen-Tee (natuerlich frisch) erholte sie sich aber einigermasse und konnten so doch ihren Aufenthalt in Stockholm geniessen. Auch die Beiden haben das Vasamuseum besucht und fuer gut befunden - was mich persönlich immer sehr freut. Es ist mein Lieblingsmuseum.

Nun dachten wir, dass fuer eine etwas längere Zeit das gemuetliche Rentnerleben weitergeht - das war aber ein Denkfehler :-)

Das Kuechenfenstervorziehregal war bestueckt ...

der Fruehling zumindest schon im Haus
Das Gästezimmer war aufgeräumt, die liegengebliebene Wäsche versorgt und das Alltagsleben ging seinen Lauf. Die Woche verging und am Samstag fuhren wir einkaufen und auf dem Rueckweg fiel mir noch ein, einen Sack Pflanzerde einzukaufen. Auf dem Weg zur Gärtnerei klingelte mein Telefon und ich sah, Anja (eine Freundin unseres frueheren Nachbarn Armin aus der Edisonstrasse in Bremen) ist dran. Nachdem sie mir erzählte, was fuer nen tollen Wachhund wir haben, konnte ich Ralf nur noch anfeuern umzudrehen und sofort nach Hause zu fahren. Und da standen sie wahrhaftig vor der Tuere!!!! Was fuer ne Ueberraschung!!!  Ich war (fast) sprachlos. Wir haben uns sehr gefreut. Die haben sich einfach auf den Weg gemacht - ohne zu wissen, ob wir zu Hause sind. Na ja - es hat ja gepasst und das Gästezimmer war schnell wieder bereit.

Der Kangoo von Armin


Und auch diese Woche war sehr kreativ und produktiv :-)


Die Birke im Wäldchen gleich neben unserem Grundstueck, die seit letztem Fruehjahr durch einen Sturm umgeknickt dort rum lag, sollte nun endlich den Weg auf unsere Holzstapel finden. Armin und Anja arbeiten im gartenbautechnischen Bereich und haben Ralf super dabei helfen können.


Ein Seil wurde um den Stamm gelegt um ihn rechtzeitig weg zu ziehen ...

Alle sägen mal ein Stueck ...

Schichtwechsel

Der Baum hatte sich auch noch genau zwischen zwei anderen Bäumen verklemmt - aber alles hat geklappt und die beiden "Jungs" haben die Birke und noch zwei andere Bäume erfolgreich bearbeiten können ;-) während dessen Anja und ich auf Shoppigtour in Hudiksvall waren.

Am letzten gemeinsamen Abend hatten Anja und Armin beschlossen, uns zu bekochen.

Eine riesige Lammkeule wurde bei Niedrigtemperatur im Backofen zubereitet. Es duftete im ganzen Haus.


 Das Dessert: geeisste Sahne mit Beeren verfeinert - mhhhhh!


Dazu der eigene Apfelcidre - Ihr erinnert Euch??  Von den geschenkten Äpfeln. Endlich war es soweit.
Und wunderbar geschmeckt hat er auch noch

Alles in Allem ein wunderbarer Ueberraschungsbesuch. Sowas habe wir gerne :-)

Und ausserdem hat es mir das Warten auf mein erstes Enkelkind leichter gemacht. Ich war doch sehr nervös.

Genau am ausgerechneten Termin verliessen uns Anja und Armin wieder mit dem Versprechen, uns vielleicht schon im Sommer nochmal zu besuchen. Wir freuen uns!!!!!





Samstag, 24. Januar 2015

Krank

Komisch komisch - einmal im Jahr erwischt es mich!! Und dann so richtig. Ich weiss nicht ob ich sagen soll, dass ich Glueck habe, kein Fieber zu bekommen oder ob es besser wäre, einmal ordentlich den Körper "aufheizen" und die Bakterien und Viren zu verbrennen ???

Am Sonntag haben wir noch draussen mit dem Schnee, der zwar von Erik im groben geräumt wird, "gespielt". Die Fliederbuesche waren so dick beschneit, wir mussten den Schnee runterklopfen und die Wege zum Vogelhaus und zum Kompost mussten auch geschippt werden.





Donna will auch raus :-)


Happy Hund !!!

Der Montag war dann noch ganz OK und am Dienstag gings los - die Erkältung hatte mich gefunden.




Die morgentliche Routine : 1 Dampfbad mit Kamille (danach sieht man so aus wie oben), Fruehstueck nur Tee und diverse Tabletten, dann ins Bad. Und wieder aufs Sofa.
Die ersten Nächte habe ich mich irgendwann in der Nacht immer runtergeschlichen, um auf dem Sofa zu nächtigen, damit der Ralfmann doch noch ne Muetze Schlaf bekam. Donna wollte nämlich - wie jeden Morgen - um 7 h mal raus.

Der Husten hat mich schier wahnsinnig gemacht und mit normalen Hustenmitteln habe ich ihn auch nicht mehr in den Griff bekommen. Von der Vårdcentral, die ich angerufen hatte, bekam ich Bescheid, dass der Hustensaft "Cocillana-Etyfin" fuer mich bei der Apotheke zur Abholung bereit lag. Und nachdem der im Hause war, habe ich mir gleich eine volle Dröhnung gegeben, was mir wieder mal Magenschmerzen bescherte. Daraufhin habe ich die kleinstmögliche Dosierung nach Bedarf genommen. Dieser Hustensaft nimmt nämlich nur den Hustenreiz sorgt aber nicht fuer die Lösung des Hustens - so habe ich auf jeden Fall den Laufzettel verstanden. Hierfuer habe ich weiterhin Dampfbäder gemacht, gegurgelt, viel Tee getrunken und mich einfach ausgeruht.

Seit ein paar Tagen geht es langsam bergauf und ich habe wieder Lust, irgendwas zu machen. Aber schlapp bin ich immer noch und wenn ich dann mal z.B. die Treppe sauber gemacht habe, fuehle ich mich ausgewrungen.  Aber ich bin "guten Mutes" und denke mir, dass ich auf dem Wege der Besserung bin
Seit gestern läuft der Ralfmann auf der Erkältungsschiene und schnupft sich einen weg. Aber scheinbar habe ich ihm nur die abgeschwächten Viren ueberlassen.

Ich muss auf jeden Fall gesund werden, denn das grosse Gospel Festival in Gävle steht bevor. Nur noch 3 Wochen!!!!  Und dann kommt auch schon der erste Besuch - meine Freundin Barbara!!!! Und kurz danach "Zicken-Schulzes aus Bernau" unsere lieben, Klaus und Betty 

Fuer diese Besucher haben wir noch ein paar Schneeschuhe besorgt. Denn nicht alle - so wie ich auch im Moment - wollen unbedingt auf den Langlaufskiern durch den Wald.  
so sehen sie aus - ungefähr!
Das Wetter ist mehr oder weniger stabil - die Temperaturen wanken und schwanken. Mal haben wir 0 Grad und in der nächsten Nacht geht das Thermometer auf Minus 18 Grad und am nächsten Tag sind es wieder nur Minus 4 Grad. Geschneit hat es reichlich und Ralf findet, es lässt sich gut Ski fahren. Die Vorhersagen sind gut - Minustemperaturen und ab und zu Schneefall. Also steht schönen Touren nichts im Wege.

Liebe Leser, da hätte ich dann nur den einen Wunsch - schickt mir gute Energien und drueckt die Daumen, dass es mir schnellstens wieder gut geht und meine Stimme sich erholt!!